Core Scientific plant, im nahezu gesamten Verkauf von 2.500 BTC im 1. Quartal 2026: Hier ist warum

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Core Scientific plant, in Q1 2026 nahezu alle seine 2.537 BTC zu verkaufen, um die Expansion der KI-Colocation zu finanzieren und die Liquidität zu erhöhen.

Bitcoin-Miner Core Scientific wird voraussichtlich im ersten Quartal 2026 nahezu seine gesamte Bitcoin-Reserve liquidieren.

Laut Wu Blockchain, das über die jährliche SEC-Anmeldung des Unternehmens berichtete, verkaufte die Firma im Januar allein über 1.900 BTC und erzielte dabei etwa 175 Millionen US-Dollar. Zum 31. Dezember 2025 hielt das Unternehmen 2.537 BTC mit einem Buchwert von rund 222 Millionen US-Dollar.

Core Scientific erwartet nun, die verbleibenden 600 BTC vor Quartalsende zu verkaufen, abhängig von den Marktbedingungen. Dieser Schritt spiegelt eine deutliche Veränderung im Umgang des Unternehmens mit seinen digitalen Vermögenswerten wider.

Core Scientific BTC-Bestände im Jahr 2025 aufgebaut

Core Scientific hat im vergangenen Jahr seine Bitcoin-Bestände deutlich erhöht. Das Unternehmen begann 2024 mit nur 256 BTC auf der Bilanz. Bis zum 31. Dezember 2025 stieg diese Zahl auf 2.537 BTC. Das entspricht einer Verzehnfachung innerhalb von 12 Monaten.

Der Aufbau erfolgte, obwohl das Unternehmen große Kapitalzusagen für seine Hochdichte-Colocation-Projekte tätigte.

Anstatt die geminten Bitcoins zur Deckung der Betriebskosten zu verkaufen, hielt Core Scientific seine Produktion im Jahr 2025 durchgehend. Alle Bitcoin-Bestände zum Jahresende stammten aus den eigenen Mining-Aktivitäten.

Wu Blockchain bemerkte, dass dieser Ansatz dem Unternehmen eine beträchtliche Vermögensbasis für 2026 verschaffte. Die Reserve diente als finanzieller Puffer, während das Unternehmen seine KI-Strategie verfolgte. Jetzt wird dieser Puffer in Bargeld umgewandelt.

Bitcoin-Miner Core Scientific (NASDAQ: CORZ) plant, im ersten Quartal 2026 nahezu alle seine 2.500 BTC zu verkaufen, um die Liquidität zu erhöhen und Kapitalausgaben im Zusammenhang mit der KI-Colocation-Erweiterung zu finanzieren. Im am Montag eingereichten Jahresbericht erklärte das Unternehmen, dass der Großteil der Verkäufe…

— Wu Blockchain (@WuBlockchain) 3. März 2026

KI-Colocation-Erweiterung treibt den Bitcoin-Verkauf an

Core Scientific setzt stark auf KI- und Hochdichte-Colocation-Dienste.

Das Unternehmen hat langfristige Verträge abgeschlossen, insbesondere mit CoreWeave, um rechenintensive KI-Workloads zu hosten. Dieser Übergang erfordert erhebliche Investitionen in die Infrastruktur.

In seinem Jahresbericht 2025 erklärte das Unternehmen, dass es plant, im Jahr 2026 nahezu alle seine Bitcoin-Bestände zu monetarisieren. Das Ziel ist, die Liquidität zu verbessern und geplante Kapitalausgaben zu finanzieren. Der Verkauf der Bitcoin-Reserve schafft sofortige Liquidität, ohne neue Aktien auszugeben oder zusätzliche Schulden aufzunehmen.

Bis zum vierten Quartal 2025 war der Umsatz aus Colocation deutlich gewachsen im Vergleich zu den Einnahmen aus dem Mining.

Während der Gewinnkonferenz am Montag bestätigten die Führungskräfte von Core Scientific die BTC-Verkäufe im Januar und sagten, das Unternehmen werde künftig opportunistisch vorgehen. Der Fokus verschiebt sich vom Mining auf stabile, vertragsbasierte Rechenzentrumsdienste.

Auch die Mining-Einnahmen sind durch branchenweite Faktoren unter Druck geraten. Die Bitcoin-Halbierung und die steigende Netzwerk-Schwierigkeit haben die Erträge im Jahr 2025 gedrückt.

Der Umsatz aus Colocation bietet hingegen planbarere Cashflows, was den strategischen Wandel finanziell sinnvoll macht.

Verwandte Lektüre: Core Scientific-Aktionäre lehnen CoreWeave-Deal im Wert von 9 Milliarden US-Dollar ab

Was der Bitcoin-Verkauf von Core Scientific für den Markt bedeutet

Der geplante Verkauf umfasst etwa 2.537 BTC, die in einem kurzen Zeitraum auf den Markt kommen. Prozentual entspricht das etwa 0,02 % des gesamten Bitcoin-Angebots. Das ist eine kleine Zahl im Vergleich zu den täglichen Handelsvolumina, aber im institutionellen Kontext bemerkenswert.

Der Schritt unterstreicht auch einen breiteren Trend bei Bitcoin-Mining-Unternehmen.

Miner behandeln ihre Bitcoin-Bestände zunehmend als strategische Finanzanlagen, nicht nur als Mining-Erträge. Core Scientifics Entscheidung, zuerst anzusammeln und dann in großen Mengen zu verkaufen, spiegelt einen bewussteren Ansatz im Treasury-Management wider.

Der Zeitpunkt des Verkaufs deutet zudem auf Vertrauen in die aktuellen Bitcoin-Preise hin. Bei einem Durchschnittspreis von 101.639 US-Dollar pro Coin im Jahr 2025 wurde eine Reserve im Wert von über 222 Millionen US-Dollar aufgebaut. Diese in Bargeld umzuwandeln, stellt sicher, dass Core Scientific die nötigen Mittel für den Ausbau seiner KI-Infrastruktur hat, bevor Preisschwankungen Unsicherheiten schaffen.

Der Fall von Core Scientific zeigt, wie Mining-Firmen angesammelte Bitcoin als Finanzierungsinstrument während bedeutender Geschäftsübergänge nutzen können.

Während sich das Unternehmen von volatilen Mining-Einnahmen entfernt, ermöglicht der Verkauf der Reserven die finanzielle Grundlage für eine kapitalintensive Neuausrichtung. Das erste Quartal 2026 dürfte einen Wendepunkt für die Position des Unternehmens im Kryptobereich markieren.

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