PANews, 22. Februar 2024 – Investoren und Gründer von Coin Metrics, Nic Carter, hat einen Beitrag veröffentlicht, in dem er die aktuelle Lage der Prognosemärkte analysiert. Er ist der Ansicht, dass diese zwar bis 2025/26 zu einem kulturellen Phänomen werden könnten, aber noch deutlich hinter den Potenzialen zurückbleiben, die frühe Unterstützer sich vorgestellt haben. Er identifiziert zwei zentrale strukturelle Probleme bei Prognosemärkten:
Erstens führt die Fragmentierung des Marktes und das Fehlen natürlicher Käufer und Verkäufer dazu, dass sie kaum als effektives Absicherungsinstrument fungieren können. Je vorteilhafter es für Hedger ist, auf dem Markt zu sein, desto schlechter ist die Liquidität. Damit „Unternehmens-Hedging“ effektiv funktioniert, braucht es eine große Anzahl spekulativer Noise-Trader, die durch Leerverkäufe diese Short-Positionen subventionieren.
Zweitens liegt ein Teil des Wertes von Prognosemärkten darin, Insiderinformationen offenzulegen. Solche Aktivitäten sind jedoch meist illegal und könnten letztlich dazu führen, dass Händler das Vertrauen in den Markt verlieren.
Darüber hinaus erwähnt Carter, dass die aktuellen Prognosemärkte hauptsächlich durch Sportwetten am Leben erhalten werden. Außerhalb des Sports könnten Insiderhandels-Skandale das Vertrauen der Händler in die Fairness des Marktes erschüttern, was letztlich zu einem Nutzerverlust führen würde. Obwohl Prognosemärkte gesellschaftlichen Wert haben, sieht Carter große Herausforderungen bei der Verwirklichung der Vision ihrer frühen Befürworter. Zukünftig könnten sie sich stärker auf Sport- und Kulturmärkte konzentrieren.
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