'Was habe ich getan?': Ripple CTO Emeritus reagiert auf den Zorn der XRP-Community gegen Wallet-Gebühren - U.Today

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Ein technischer Streit innerhalb der XRP-Community geriet diese Woche öffentlich in den Fokus, als Ripple-CTO Emeritus David „JoelKatz“ Schwartz auf Kritik bezüglich der Xaman Wallet-Gebühren und einer umstrittenen verschachtelten Multisignatur-Konfiguration im XRP Ledger reagierte.

Der Streit begann mit Social-Media-Posts, die behaupteten, dass die Nutzung von Xaman teurer sein könnte als Transaktionen auf Ethereum bei kleinen Beträgen, sowie mit Vorwürfen, dass Nutzer unerwartet hohe Servicegebühren bei der nativen dezentralen Börse des XRPL berechnet bekamen. Ein weit verbreitetes Screenshot zeigte eine Servicegebühr von 659 XRP, deutlich über der Netzgrundgebühr von 0,000012 XRP, und deutete an, dass diese Diskrepanz auf versteckte Gebührenrouten zurückzuführen sei.

Schwartz distanziert sich von Problemen mit Drittanbieter-Wallets

Schwartz schaltete sich in die Diskussion ein, nachdem er direkt getaggt wurde, und antwortete: „Was habe ich getan?“ — eine kurze Reaktion, die seine Distanz zu den operativen Entscheidungen der Drittanbieter-Wallets signalisiert, während sie gleichzeitig die Intensität der Community-Bedenken anerkennt.

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Die Debatte geht über Gebühren hinaus. Kritiker wiesen auf die Verwendung von „verschachtelten“ Multisignatur-Setups unter XLS-103d bei Xaman hin und argumentierten, dass solche Konfigurationen Nutzer aus ihren Konten aussperren oder versteckte Genehmigungspfade einführen könnten.

Als Reaktion darauf lieferten Xaman und XRPL-Entwickler Wietse Wind eine detaillierte Erklärung eines realen Falls, bei dem ein Nutzer unbeabsichtigt eine unauflösbare verschachtelte Multisig-Struktur erstellt hatte, wodurch der Zugriff auf seine Gelder eingefroren wurde. Wind erklärte, dass es sich dabei nicht um eine Hintertür handelte, sondern um eine vom Ledger erlaubte Konfiguration, die eine formale Protokolländerung erforderte, um das Problem zu beheben.

Ein Änderungsantrag wurde inzwischen in den XRPL-Code eingereicht, um verschachtelte Signaturen in einer wiederherstellbaren Form zu ermöglichen, vorbehaltlich der Überprüfung und Abstimmung durch Validatoren. Dieser Prozess hebt einen grundlegenden Unterschied hervor: Die Regeln des XRPL-Protokolls werden von Validatoren durchgesetzt, nicht von Ripple oder Wallet-Anbietern, und Änderungen erfordern eine Netzwerkkonsens.

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