Die Europäische Union (EU) erwägt, alle Krypto-Transaktionen mit Russland zu verbieten, um zu verhindern, dass Moskau digitale Vermögenswerte nutzt, um Sanktionen im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine zu umgehen, so ein Dokument, auf das die Financial Times Zugriff hat.
Demnach möchte die EU die sogenannten „kopierten russischen Krypto-Entitäten“ blockieren, die von zuvor sanktionierten Plattformen abgetrennt wurden. Diese Entitäten sollen den Handel unterstützen, der der militärischen Kampagne Russlands dient. Die neue Maßnahme soll auch das Auftauchen von „Nachkommen“ der Krypto-Börse Garantex verhindern — einer Plattform, die bereits im letzten Jahr auf die Sanktionsliste der EU gesetzt wurde.
Neben Russland könnte auch Kirgisistan betroffen sein. Die EU schlägt vor, den Export bestimmter dual-use-Güter zu verbieten, und wirft kirgisischen Unternehmen vor, Waren wie elektronische Geräte für Drohnen und Waffen an Russland verkauft zu haben. Das Dokument zeigt, dass die Einfuhren hochpriorisierter Güter aus der EU nach Kirgisistan seit Beginn der Kampfhandlungen um fast 800 % gestiegen sind, während die Exporte von Kirgisistan nach Russland um 1.200 % zugenommen haben, was auf ein hohes Risiko der Umgehung der Sanktionen hinweist.
Das Blockchain-Analyseteam TRM Labs berichtet, dass Garantex — zusammen mit der iranischen Börse Nobitex — im Jahr 2024 mehr als 85 % des Gesamtflusses an Gelder in sanktionierte Entitäten und Regionen ausmacht. Die USA haben ebenfalls Sanktionen gegen Garantex verhängt und die Plattform im vergangenen Jahr erneut auf die Sanktionsliste gesetzt. Das Office of Foreign Assets Control (OFAC) des US-Finanzministeriums erklärt, dass der Großteil der Gelder, die an Garantex gesendet werden, von Krypto-Börsen stammt, die mit kriminellen Aktivitäten in Verbindung stehen.
Der Vorschlag der EU bedarf der Zustimmung aller 27 Mitgliedstaaten, um verabschiedet zu werden. Laut Financial Times zeigen sich derzeit jedoch drei Länder zögerlich gegenüber diesem Verbot.
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