Der Krypto-Winter ist kein Adjektiv, sondern beschreibt ein strenges Klima, das die Hauptursache für den Kurssturz ist?

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Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Krypto-Winter und extremen Wetterbedingungen? Anfang dieses Jahres erlebte Nordamerika einen heftigen Wintersturm, bei dem die Stromversorgung vielerorts unter Druck geriet. Einige Mining-Farmen mussten ihren Betrieb vorübergehend einstellen, was die bereits unter Druck stehende Bitcoin-Mining-Industrie zusätzlich belastete. Das Betriebsumfeld für Miner verschlechterte sich deutlich, die Einnahmen pro PET von Bitcoin sanken vom Höchststand von etwa 70 US-Dollar auf 35 US-Dollar, fast halbiert. Durch den Rückgang des Bitcoin-Preises und die extremen Wetterbedingungen sank die gesamte Hashrate des Netzwerks deutlich, die Mining-Schwierigkeit fiel gleichzeitig um etwa 11 %, was den größten Rückgang seit der Regulierung der Mining-Industrie in China im Jahr 2021 darstellt.

Extreme Wetterbedingungen beeinträchtigen Mining-Farmen und führen zu Stromausfällen

Die durch Winterstürme in den USA verursachten Stromausfälle sind ein bedeutender externer Faktor für den jüngsten Rückgang der Bitcoin-Hashrate. In mehreren Regionen kam es aufgrund extremer Kälte zu Strom- und Netzwerkstörungen, einige Mining-Farmen mussten ihren Betrieb einstellen, zahlreiche Miner gingen offline, was die Hashrate kurzfristig deutlich sinken ließ. Vor diesem Hintergrund wurde die Mining-Schwierigkeit kürzlich um etwa 11 % reduziert, was den größten Rückgang seit der Regulierung der Mining-Industrie in China im Jahr 2021 darstellt. Die Mining-Schwierigkeit ist ein zentraler Indikator für die Schwierigkeit, neue Blöcke zu produzieren, und wird etwa alle zwei Wochen anhand der Hashrate angepasst, um einen durchschnittlichen Blockzeitraum von 10 Minuten zu gewährleisten. Wenn die Hashrate stark sinkt, passt das System die Schwierigkeit nach unten an, um die Stabilität des Netzwerks zu sichern.

Bitcoin-Miner-Einnahmen verschlechtern sich

Der Verlust an Hashrate spiegelt auch eine Verschlechterung des Betriebsumfelds für Miner wider. Seit dem Hochpunkt von etwa 126.000 US-Dollar im Oktober ist der Bitcoin-Preis deutlich gefallen und liegt derzeit bei etwa 69.500 US-Dollar, was die Mining-Einnahmen direkt schmälerte. Die Einnahmen pro Terahash (TH/s), gemessen am Hashpreis, sind vom Höchststand von fast 70 US-Dollar auf etwas über 35 US-Dollar gefallen. Für Miner mit weniger effizienter Ausrüstung und höheren Energiekosten bedeutet dies eine rapide Verringerung der Gewinnspannen, was dazu führt, dass einige Farmen schließen oder ihre Kapazitäten reduzieren, was den Rückgang der Hashrate weiter verstärkt. Daten von Blockchain.com zeigen, dass die letzte Anpassung der Schwierigkeit den Wert von über 141,6 Billionen auf etwa 125,86 Billionen senkte, was auf eine deutliche Reduktion der aktiven Mining-Geräte hinweist, die das Bitcoin-Netzwerk stützen.

Wintersturm beeinflusst Bitcoin? Wird der Krypto-Winter anhalten?

Extremwetterbedingungen könnten ebenfalls ein Faktor sein, der den Bitcoin-Preis beeinflusst. In Texas und anderen Gebieten kam es zu schweren Winterstürmen, die das Stromnetz belasten. Die Netzbetreiber forderten große Stromverbraucher auf, Energie zu sparen, wodurch öffentliche Mining-Farmen gezwungen waren, ihre Produktion zu drosseln. Einige Bitcoin-Miner verzeichneten einen Rückgang ihrer täglichen Produktion um mehr als 60 %.

In diesem Kontext beginnen einige Mining-Unternehmen, ihre langfristigen Strategien anzupassen, und setzen verstärkt auf Hochleistungsrechnen und Künstliche Intelligenz. Zum Beispiel kündigte Bitfarms (BITF) an, sich nicht mehr nur auf Bitcoin-Mining zu konzentrieren, sondern auch in KI- und Rechenzentrumsgeschäfte zu investieren. Die Aktien reagierten deutlich, was das Interesse der Kapitalmärkte an einer Diversifizierung des Geschäfts zeigt.

Obwohl die Reduktion der Mining-Schwierigkeit oft als Zeichen für Branchenbelastung interpretiert wird, ist sie im Kern ein Selbstregulierungsmechanismus. Für Miner, die noch im Betrieb sind, kann eine geringere Konkurrenz die Rentabilität pro Einheit Hashrate erhöhen und so den Betrieb sichern. Historisch gesehen gehen große Schwankungen bei der Schwierigkeit oft mit Miner-Verkäufen von Bitcoin einher, um Kosten zu decken. Dies kann zu einer sogenannten „Kapitulationsphase“ der Miner führen, nach der sich die Preise allmählich stabilisieren oder sogar erholen könnten.

Dieser Artikel: „Krypto-Winter ist kein Adjektiv, sondern das harte Klima der Auslöser für Kursverluste?“ erschien erstmals bei Chain News ABMedia.

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