BlockBeats Nachrichten, 2. Februar 2024: Morgan Stanley warnt, dass die US-Anleihemärkte aufgrund der möglicherweise reduzierten öffentlichen Kommunikation der Federal Reserve unter der Leitung von Kevin Warsh, der die Fed möglicherweise im Mai als Nachfolger von Powell übernimmt, volatiler werden könnten.
Kevin Warsh, der von Trump nominiert wurde und von 2006 bis 2011 als Federal Reserve Board Member tätig war, hat sich in einer Rückschau auf die Protokolle der Federal Open Market Committee (FOMC)-Sitzungen geäußert. Dabei äußerte er den Wunsch, dass Investoren ihre eigenen Meinungen zu Wirtschaftswachstum, Inflation und Geldpolitik bilden sollten.
Bei Morgan Stanley sind Personen wie Hornbach und Tobias der Ansicht, dass der ehemalige Board Member eine Präferenz für „kleinere Bilanzgrößen“ hat, was die langfristigen Anleiherenditen im Vergleich zu kurzfristigen Renditen erhöhen könnte, also eine sogenannte steilere Zinskurve.
Das Institut ist jedoch der Ansicht, dass die Fed unter Warsh möglicherweise ihre Kommunikationsweise ändern könnte, was die Unsicherheit der Investoren verstärken könnte – und das ist der entscheidende Punkt. Dazu gehören weniger Interaktionen der Fed-Vertreter mit den Medien, insbesondere vor den FOMC-Sitzungen, sowie die mögliche Abschaffung der „Dot Plot“-Prognosen oder Zusammenfassungen der Wirtschaftsausblicke. (Jinshi)