Am 28. Januar warnte Robert Kiyosaki, der Autor von “Rich Dad Poor Dad”, erneut öffentlich die Anleger, ihre Bestände am US-Dollar zu reduzieren und stattdessen auf Vermögenswerte wie Gold, Silber, Bitcoin, Ethereum usw. zu investieren. Er sagte unverblümt, dass der Dollar kein verlässlicher Wertspeicher mehr sei und Inflation sowie Schuldenprobleme weiterhin seine Kaufkraft untergraben.
Robert Kiyosaki sagte, dass Edelmetalle und Krypto-Vermögenswerte während Währungsabwertungszyklen widerstandsfähiger gegenüber Druck sind und wichtige Optionen zur Absicherung systemischer Risiken darstellen. Er betonte, dass Gold, Silber, Bitcoin und Ethereum in verschiedenen Phasen die Rolle einer “Vermögensversicherung” übernehmen und ihre langfristigen Werte widerstandsfähiger sind.
Als Reaktion auf Spekulationen über Änderungen in seinem Portfolio stellte Robert Kiyosaki ebenfalls klar. Er wies die Behauptung zurück, “das leere Silber zu beseitigen und seine Position in Bitcoin zu erhöhen”, und bestätigte, dass er nie Silber verkauft habe. Einige Bitcoin und Gold wurden tatsächlich schon früher verkauft, aber nur für den Kauf von Immobilien. Er gab zu, dass der Rückblick auf den Verkauf von Bitcoin und Gold eine schlechte Entscheidung war und dass es ihm mehr Sicherheit gab, Silber zu behalten.
Aus Sicht der Marktentwicklung ist der jüngste Trend bei Edelmetallen äußerst stark. Die Goldpreise sind auf ein Allzeithoch von 5.266 US-Dollar pro Unze gestiegen, während Silber ebenfalls einen neuen Rekord von 117,75 US-Dollar pro Unze aufgestellt hat. Im Gegensatz dazu ist Bitcoin relativ stagnierend und wurde zum Zeitpunkt der Berichterstattung bei 88.927 US-Dollar gehandelt, mit einem monatlichen Rückgang von etwa 1,3 %.
Unterdessen fiel der US-Dollar-Index auf 96,07 zurück, ein Rückgang von mehr als 1 % in einer einzigen Woche, was die Markterwartungen an schwächere Fiatwährungen weiter verstärkte. In diesem Zusammenhang wird die Unterscheidung zwischen sicheren und riskanten Vermögenswerten immer offensichtlicher.
Der Ökonom Peter Schiff hat jedoch eine andere Sicht auf Bitcoin. Er wies darauf hin, dass Gold und Silber zwar weiterhin neue Höchststände erreichen, Bitcoin jedoch nicht gleichzeitig stärker ist, was die Markterzählung von “digitalem Gold” geschwächt hat. Seiner Ansicht nach könnte Bitcoins sicherer Hafen-Charakter, falls diese Divergenz anhält, mit ernsteren Fragen konfrontiert werden.
In einem Umfeld, in dem Edelmetalle stark steigen und der US-Dollar unter Druck steht, wird die Positionierung von Bitcoin durch Investoren neu bewertet, und auch die Marktunterschiede nehmen zu.
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