Die Ethereum Foundation hat ein spezielles Post-Quantum-(PQ)-Team angekündigt, um sich auf eine Zukunft vorzubereiten, in der Quantencomputer eine Bedrohung für die Kryptographie darstellen könnten. In einem Update, das vom renommierten Analysten Justin Drake geteilt wurde, wird das Team von Forscher Thomas Coratger geleitet.
Laut der Ankündigung behandelt die Ethereum Foundation Bedrohungen durch Quantencomputer nicht mehr nur als theoretisch. Daher hat sie offiziell den „Post-Quantum-Modus“ als Teil ihrer langfristigen Sicherheitsstrategie aktiviert. Die Stiftung möchte dringend sicherstellen, dass die Ethereum (ETH)-Blockchain vor zukünftigen Bedrohungen geschützt ist.
Zur Veranschaulichung: Ethereum, wie auch andere Blockchains, basiert auf Kryptographie, um das Netzwerk zu sichern. Diese Kryptographie garantiert Sicherheit vor klassischen Computern. Allerdings könnten sie anfällig für groß angelegte Quantencomputer sein, die in Minuten oder Tagen komplexe Codes knacken können.
Die Ethereum Foundation ist der Ansicht, dass es unklug wäre, abzuwarten, bis Quantencomputer anfangen, Kryptographie zu knacken, bevor gehandelt wird. Die Stiftung glaubt, dass sich die Zeitpläne für Quanten beschleunigen, und Ethereum muss sicher und schrittweise vor dem Risiko wechseln.
Im Wesentlichen hat das von Coratger geführte Post-Quantum-Sicherheitsprogramm den Auftrag, sicherzustellen, dass Kryptographie auch dann sicher bleibt, wenn morgen leistungsstarke Quantencomputer alltäglich werden.
Es ist erwähnenswert, dass die Ethereum Foundation dies seit 2019 zu einer Top-Priorität gemacht hat, als sie eine Präsentation zu Eth3.0 Quantum Security bei StarkWare hielt. Der aktuelle Schritt ist, die Entwicklung zu beschleunigen, damit das Ökosystem dem Bedrohungsgrad voraus bleibt.
Laut Justin Drake werden mehrere Änderungen vorgenommen, darunter auch protocol-spezifische Anpassungen. Die Post-Quantum-Sicherheit wird direkt in das Kernprotokoll von Ethereum integriert, nicht nur als optionales Add-on. Das bedeutet, dass es Wallets, Nutzerkonten, Validatoren und Smart-Contract-Interaktionen betreffen wird.
Um eine optimale Umsetzung zu gewährleisten, unterstützt die Ethereum Foundation das Projekt mit $2 Millionen. Eine Million Dollar wurden als Poseidon-Preis bereitgestellt, um eine kritische Hash-Funktion zu härten. Der andere $1 Millionen-Preis ist für die PQ-Kryptografie-Initiative vorgesehen.
Dies zeigt, dass die Ethereum Foundation glaubt, dass hash-basierte Kryptographie eine sichere langfristige Wette gegen Quantenbedrohungen ist.
Die Zeitpläne des Teams umfassen die Durchführung von alle zwei Wochen stattfindenden PQ-Transaktionen der Kernentwickler, PQ-Workshops und Schulungen. Ein Teil der Materialien, die den Nutzern zugänglich gemacht werden sollen, ist eine sechsteilige Video-Reihe zur Ethereum-PQ-Strategie.
Das Bildungsangebot wird Nutzern und Unternehmen helfen, Post-Quantum-Strategien vollständig zu übernehmen, die Ethereum vor Bedrohungen schützen.
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