Crypto-Options-Analysetool Greeks.live hat Händler davor gewarnt, sich auf kurzfristige Optionsdaten zu verlassen. Als klares Marktsignal vor dem großen Optionsablauf am 26. Dezember. Analyst Adam sagte, dass ungewöhnliche Handelsaktivitäten hauptsächlich durch Positionsrollovers getrieben werden und nicht durch eine klare Marktrichtung. Mehr als die Hälfte des gesamten offenen Interesses in den Krypto-Optionsmärkten läuft an diesem Freitag aus. Infolgedessen sind Rollover-Transaktionen zur dominierenden Volumenquelle geworden, was in den häufig beobachteten Indikatoren für Rauschen sorgt.
Laut Forschern von Greeks.live rollen institutionelle Händler aktiv Positionen vorzeitig weiter, um das Ablauf-Risiko zu steuern. Dieses Verhalten neigt dazu, das Volumen zu erhöhen und Flussdaten in den Tagen vor der Abrechnung zu verzerren. Daher können Optionskennzahlen, die typischerweise die Stimmung widerspiegeln, irreführend werden.
Analysten stellten fest, dass jüngste Schwankungen bei Blockhandelsdaten nicht als feste bullische oder bärische Signale interpretiert werden sollten. Die Plattform betonte, dass auf Ablauf bezogene Positionierungen oft die tatsächliche Marktabsicht verschleiern. In diesem Umfeld könnten aus Optionsfluss abgeleitete Preisvorstellungen die tatsächlichen Aussichten nicht widerspiegeln.
Am 25. Dezember machten Blocktransaktionen in Put-Optionen etwa 30 % des gesamten Optionsflusses aus. Auf den ersten Blick könnte ein so hoher Anteil auf wachsende Abwärtswetten hindeuten. Greeks.live erklärte jedoch, dass diese Interpretation falsch wäre. Viele dieser Trades betrafen tief im Geld oder tief aus dem Geld liegende Kontrakte. Händler nutzen diese Positionen häufig zum Hedging oder zur Umstrukturierung ihres Engagements, anstatt eine Richtung zu prognostizieren. Die Forscher betonten, dass große Put-Volumina während des Ablauffensters nicht zwangsläufig bärische Positionen signalisieren. Vielmehr spiegeln sie oft mechanische Anpassungen wider, wenn sich die Verträge dem Settlement nähern.
Da ein großer Teil der Verträge kurz vor Ablauf steht, reduzieren Institutionen in der Regel frühzeitig ihr Risiko. Dies umfasst oft das Schließen oder Weiterrollen von Positionen einige Tage vor dem eigentlichen Ablaufdatum. Während dieses Prozesses verkaufen einige Händler Optionskontrakte zu rabattierten Preisen. Greeks.live stellte fest, dass dies zu ungewöhnlich günstigen Preisen bei kurzfristigen Optionen führen kann, insbesondere bei solchen, die kurz vor Ablauf stehen. Analysten ergänzten, dass in den letzten Sitzungen deutliche negative Slippage beobachtet wurde. In einigen Fällen konnten Händler mit fortschrittlichen Ausführungsstrategien günstigere Preise erzielen, als es das Standard-Order-Flow vermuten lassen würde.
Greeks.live warnte, dass die nächsten Tage wahrscheinlich volatil bleiben werden, was die Optionsdaten betrifft – selbst wenn die Spotpreise relativ stabil bleiben. Die Überschneidung von jährlichem Ablauf, holiday-bedingter geringerer Liquidität und institutionellen Rollovers verstärkt Verzerrungen. Daher riet die Plattform Händlern, rohe Optionsflüsse nicht als eigenständiges Handelssignal zu verwenden, bis die Abrechnung vorbei ist. Stattdessen sollten breitere Zusammenhänge und Positionierungen nach Ablauf für klarere Einblicke sorgen. Zusammenfassend betrachtet das Unternehmen die aktuelle Optionsaktivität eher als technisch bedingt denn als richtungsweisend. Mit dem näher rückenden Dezember-Ablauf empfiehlt Greeks.live Geduld. Sobald die Verträge geklärt sind, könnten Optionsdaten wieder zuverlässigere Signale für die Marktpositionierung liefern.
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