Der breitere Kryptowährungsmarkt zeigt zu Beginn der Woche relative Stärke, wobei sowohl Bitcoin (BTC) als auch Ethereum (ETH) im Plus notieren. Diese Stabilität bei den Hauptwährungen hat dazu beigetragen, die Stimmung im Altcoin-Bereich anzuheben, und** Bittensor (TAO)** beginnt, erste Anzeichen für eine potenzielle Trendwende zu zeigen.
TAO verzeichnet moderate Gewinne, aber noch wichtiger ist, dass seine jüngste Kursentwicklung beginnt, eine klare technische Struktur im Tageschart zu skizzieren. Während der Trend seit mehreren Wochen bearish ist, deutet die aktuelle Konstellation darauf hin, dass TAO eine weitere Aufwärtsbewegung anstreben könnte, wenn wichtige Niveaus zurückerobert werden.
Quelle: Coinmarketcap
Power of 3 Muster im Fokus Im Chart mit höherem Zeitrahmen scheint TAO eine klassische Power of 3-Struktur zu bilden, ein Muster, das oft mit Tiefpunkten im Marktzyklus und frühen Trendwechseln in Verbindung gebracht wird. Diese Struktur entfaltet sich typischerweise in drei Phasen: Akkumulation, Manipulation und Expansion, wobei die stärkste Richtungsbewegung meist nach Beginn der letzten Phase auftritt. Früher verbrachte TAO eine längere Zeit seitwärts in einem klar definierten Bereich zwischen $314,97 und $260,39. Diese Phase niedriger Volatilität, hervorgehoben durch das graue Feld im Chart, spiegelt die Akkumulationsphase wider, in der der Kurs stabil blieb und die Marktteilnahme allmählich von schwachen auf stärkere Akteure wechselte. Dieses Gleichgewicht wurde schließlich durchbrochen, als der Druck auf dem breiteren Markt zunahm. TAO verlor die Unterstützung bei $260,39 und beschleunigte nach unten, wobei es sich einem jüngsten Tief bei etwa $215,22 näherte. Dieser scharfe und impulsive Move passt gut zur Manipulationsphase des Power of 3-Musters, bei der der Kurs kurzfristig gegen die breiten Erwartungen läuft, um späte Käufer auszuschließen und Stop-Loss-Orders auszulösen.
Bittensor (TAO) Tageschart/Coinsprobe (Quelle: Tradingview)
Wichtig ist, dass das Verkaufsdynamik in der unteren Zone begonnen hat, sich abzukühlen. Die jüngsten Tageskerzen zeigen kleinere Körper und eine reduzierte Abwärtsdynamik, was darauf hindeutet, dass der bearish Druck nachlassen könnte. TAO konsolidiert jetzt in der Nähe der Tiefs, was oft ein Signal dafür ist, dass der Markt nach einem aggressiven Abverkauf versucht, sich zu stabilisieren. Was kommt als Nächstes für TAO? Zum Zeitpunkt des Schreibens handelt TAO weiterhin innerhalb der breiteren Manipulationszone, was Vorsicht erfordert. Der Trend hat noch keine Umkehr bestätigt, aber die Struktur beginnt, Bedingungen zu entwickeln, die eine solche unterstützen könnten. Damit das bullische Szenario an Fahrt gewinnt, muss TAO die Marke von $260,39 zurückerobern und Akzeptanz über dem fallenden 30-Tage-Gleitenden Durchschnitt etablieren, der derzeit als dynamischer Widerstand fungiert. Ein anhaltender Rückkehr in den vorherigen Bereich würde darauf hindeuten, dass die Manipulationsphase wahrscheinlich abgeschlossen ist und sich der Markt in Richtung der Expansionsphase des Musters bewegt. Wenn es den Käufern gelingt, den Kurs über $314,97 zu treiben und dieses Niveau als Unterstützung zu halten, öffnet sich das Chart für einen Anstieg in Richtung des Bereichs um $414,65. Dieses Gebiet stellt das gemessene Expansionsziel aus dem vorherigen Bereich dar und impliziert ein potenzielles Aufwärtspotenzial von etwa 80 % vom aktuellen Niveau, falls die Dynamik beschleunigt. Dennoch bleibt dieses Setup stark abhängig von Bedingungen. Solange TAO unter $260,39 handelt, können Abwärtsrisiken nicht ausgeschlossen werden, und der Markt bleibt anfällig für weitere Volatilität. Das Halten der jüngsten Tiefs und das Zurückerobern wichtiger Widerstandsbereiche werden entscheidend sein für Bullen, die in den kommenden Tagen eine bullische Trendwende bestätigen möchten. Haftungsausschluss: Die in diesem Artikel präsentierten Ansichten und Analysen dienen nur zu Informationszwecken und spiegeln die Perspektive des Autors wider, nicht als Finanzberatung. Die diskutierten technischen Muster und Indikatoren unterliegen der Marktvolatilität und können die erwarteten Ergebnisse entweder erzielen oder nicht. Anleger werden aufgefordert, Vorsicht walten zu lassen, unabhängige Recherchen durchzuführen und Entscheidungen im Einklang mit ihrer individuellen Risikotoleranz zu treffen.