Weihnachtsnacht-Falschmeldung im Circle-Namen lanciert CircleMetals und fiktive Token, um Nutzer zur Wallet-Verbindung zu verleiten. Circle hat umgehend klargestellt, die Behauptungen zu bestreiten, und Medien kritisiert, die die Gefahr von Betrug durch schnelle Weiterverbreitung verstärken.
Während der Weihnachtsnacht kursierte eine Pressemitteilung, in der behauptet wurde, der Stablecoin-Emittent Circle habe die neue Plattform „CircleMetals“ gestartet, die tokenisierten Gold- und Silberhandel anbietet. Diese wurde in sozialen Medien und auf mehreren Krypto-Informationskanälen verbreitet.
Die Mitteilung behauptet, Nutzer könnten auf der Plattform CircleMetals zwischen $USDC und den sogenannten „$GLDC“-Gold-Token sowie „$SILC“-Silber-Token 24-Stunden-Tauschgeschäfte durchführen. Die Liquidität soll aus den COMEX-Märkten stammen, und es wird sogar versprochen, dass Nutzer eine Belohnung von 1,25 % in „$CIRM“-Token erhalten.
Da die Veröffentlichung am 24. Dezember erfolgte, einem Feiertag in den USA, war es für den Markt zunächst schwierig, die Echtheit bei offiziellen Quellen zu überprüfen. Die Nachricht wurde schnell in einigen Communities weiterverbreitet, was zu erheblichem Durcheinander führte. Allerdings bestätigte Circle gegenüber CoinDesk umgehend, dass die Inhalte vollständig falsch sind, die Plattform und die angeblichen Produkte gefälscht sind und keine offiziellen Circle-Dienste darstellen.
Weitere Untersuchungen zeigen, dass die Fake-Website nicht nur zahlreiche visuelle Elemente und Logos von Circle imitiert, sondern auch hochrangige Aussagen fälscht. Es wird im Namen des CEO Jeremy Allaire eine angebliche Unterstützung vorgetäuscht, um ein glaubwürdiges offizielles Image zu erzeugen.
Unabhängig davon, ob es sich um die erwähnten $GLDC-, $SILC -Token oder die angeblichen $CIRM -Belohnungstoken handelt, gibt es in den gängigen Datenplattformen und auf der Blockchain keine Beweise für deren Existenz. Noch risikoreicher ist, dass die Website Nutzer auffordert, ihre Wallets direkt zu verbinden, um die Tauschfunktion zu aktivieren.
Sicherheitsexperten warnen, dass solche unverifizierten Plattformen höchstwahrscheinlich für Wallet-Phishing oder bösartige Autorisierungen genutzt werden. Sobald Nutzer ihre Wallets verbinden, besteht die Gefahr, dass Assets gestohlen werden.
Circle hat zudem auf der Plattform X eine Warnung veröffentlicht, die Nutzer auffordert, vor Wallet-Verbindungen oder Asset-Transaktionen die Quellen sorgfältig zu prüfen, um während der Feiertage nicht Opfer von Betrug zu werden.
Bildquelle: X/@circle Circle warnt Nutzer vor Betrug
Es ist bemerkenswert, dass die Fake-News zunächst in Form einer scheinbar offiziellen Pressemitteilung in Community-Foren auftauchte und anschließend von einigen Krypto-Nachrichtenaggregatoren und PR-Verteilungsdiensten schnell weiterverbreitet wurde, noch bevor eine Überprüfung erfolgte. Dadurch wurde die Fehlinformation weiter verstärkt.
Spätere Bestätigungen der PR-Agentur FinaCash, die versuchte, die Nachricht an die Verteilplattform zu senden, zeigen, dass die Meldung nach einer Compliance-Prüfung entfernt wurde.
Dieser Vorfall unterstreicht erneut, dass einige Medien und Content-Distributoren im hochkompetitiven Krypto-Nachrichtenumfeld aus Eile und Traffic-Interesse die grundlegende Sorgfaltspflicht vernachlässigen und so als Verstärker für Fake-News fungieren.
Angesichts der hohen Betrugsrate und Informationsasymmetrie in der Krypto-Branche ist es umso wichtiger, dass Medien eine Kontrollfunktion wahrnehmen. Andernfalls fördern sie die Verbreitung von Falschinformationen, schaden den Lesern und untergraben das Vertrauen in die gesamte Branche.
Die Branche ist der Ansicht, dass Medien und Distributionsplattformen nicht nur Korrekturen veröffentlichen, sondern auch ihrer Verantwortung für die Nachlässigkeit nachkommen sollten. Andernfalls werden ähnliche Weihnachtsnacht-Fake-News in Zukunft immer wieder auftreten.
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