Können mit wenig Geld, wie etwa 50 Euro, echte Vermögensaufbau-Chancen entstehen? Diese Frage treibt viele Anfänger um, die ins Kryptouniversum einsteigen möchten. Tatsächlich lohnt sich eine kleine Investition in Bitcoin in diesem Jahr mehr denn je – allerdings unter bestimmten Bedingungen und mit realistischen Erwartungen. Der Schlüssel liegt nicht in der Menge des Kapitals, sondern in der richtigen Strategie.
Kleine Investitionen, große Chancen? – Das Potenzial von 50 Euro Bitcoin
Die Geschichte von Bitcoin zeigt beeindruckende Chancen für frühe Investoren. Wer 2009 einen winzigen Betrag in die Kryptowährung steckte, hält heute ein Vermögen. Die erste Bitcoin-Transaktion fand am 3. Januar 2009 statt – der offizielle Startschuss für eine Finanzrevolution. In den Anfangsjahren war Bitcoin fast wertlos: 2010 konnte man 10.000 BTC für gerade mal zwei Pizzen (etwa 25 US-Dollar) kaufen.
Doch was bedeutet das für heute? Stellen Sie sich vor: Hätte jemand 2010 für 50 Euro Bitcoin gekauft (damals etwa 0,10 USD pro Coin = 500 BTC), würden diese heute – bei 100.000 € pro Coin – unglaubliche 50 Millionen Euro wert sein. Dies zeigt das theoretische Potenzial, demonstriert aber auch, dass solche extremen Szenarien heute unrealistisch sind.
Die Realität ist differenzierter: Mit wenig Geld heute in Krypto investieren funktioniert, aber eher nach anderen Gesetzen als in der Anfangsphase von Bitcoin.
So funktioniert Bitcoin-Wertentwicklung – Mathematik statt Hoffnung
Die entscheidende Frage für alle, die mit wenig Geld in Krypto einsteigen, lautet: Wie wichtig ist der Einstiegspreis? Die Antwort fällt ernüchternd aus.
Nehmen Sie an, Bitcoin notiert bei verschiedenen Kursen beim Einstieg. Die folgende Übersicht zeigt, wie viel aus Ihren 50 Euro wird, wenn Bitcoin verschiedene Zielpreise erreicht:
Bitcoin-Preis Einstieg
Wert bei 150.000 €
Wert bei 200.000 €
80.000 €
94 €
125 €
100.000 €
75 €
100 €
150.000 €
50 €
67 €
200.000 €
38 €
50 €
Das Muster wird schnell klar: Egal wie hoch Ihr Einstiegspreis liegt – die prozentuale Rendite ist identisch. Steigt Bitcoin um 25 %, dann steigt Ihre 50-Euro-Position ebenfalls um 25 %, egal ob Sie bei 80.000 € oder 200.000 € einsteigen.
Das Problem: Bei moderaten Kursanstiegen (5-10% pro Jahr) bleibt der absolute Gewinn winzig. Aus 50 Euro werden in 10 Jahren mit 10% jährlicher Rendite etwa 130 Euro. Ohne Hebel oder aktives Handeln ist das wenig attraktiv.
Mit wenig Geld aktiv handeln: CFDs, Hebel und Risikomanagement
Wer nicht passiv auf Kurssteigerungen warten möchte, kann aktiv traden – mit Contracts for Difference (CFDs). Diese ermöglichen es, von Kursbewegungen zu profitieren, ob sie nach oben oder unten gehen.
Wie funktioniert der Hebel? Mit einem 10er-Hebel kontrolliert Ihre 50-Euro-Investition ein Handelsvolumen von 500 Euro. Steigt Bitcoin um 3%, verdienen Sie 15 Euro – eine 30%-Rendite auf Ihren Einsatz. Doch der Hebel wirkt in beide Richtungen: Fällt der Kurs um 3%, ist Ihr gesamtes Kapital weg.
Praktisches Beispiel – Long-Position mit Hebel:
Einsatz: 50 € mit 10× Hebel
Handelsvolumen: 500 €
Bitcoin steigt von 80.000 € auf 82.400 € (+3%)
Gewinn: 15 € (30% Rendite)
Risiko: Ein Rückgang um 3% kostet Sie alles
Praktisches Beispiel – Short-Position mit Hebel:
Einsatz: 50 € mit 5× Hebel
Handelsvolumen: 250 €
Bitcoin fällt von 80.000 € auf 76.000 € (-5%)
Gewinn: 12,50 €
Risiko: Ein Anstieg um 5% kostet die gesamte Position
Der kritische Punkt: Stop-Loss und Take-Profit sind nicht optional – sie sind überlebenswichtig.
So sichern Sie Ihre Gewinne und begrenzen Verluste
Stop-Loss setzen: Definieren Sie vorab, wie viel Sie maximal verlieren akzeptieren (z.B. 2-3% des Positionswerts). Wird diese Schwelle erreicht, schließt das System automatisch.
Take-Profit verwenden: Legen Sie ein realistisches Gewinnziel fest (bei kleinen Beträgen 3-5%) und lassen Sie das System automatisch verkaufen, wenn der Gewinn erreicht ist. So entfernen Sie Emotionen aus der Gleichung.
Beispiel mit Stop-Loss:
Position: 50 € mit 10× Hebel auf Long
Einstieg: 80.000 €
Stop-Loss: bei 78.000 € (-2.500 €, Verlust begrenzt auf 12,50 €)
Take-Profit: bei 82.400 € (+3%, Gewinn: 15 €)
Langfristig sparen vs. aktiv traden – Welche Methode passt zu mir?
Für Anfänger mit wenig Geld gibt es zwei völlig unterschiedliche Ansätze:
Option 1 – Der Bitcoin-Sparplan:
Monatlich 50 Euro investieren, unabhängig vom Kurs. Bei 10% durchschnittlicher jährlicher Rendite über 10 Jahre:
Der Vorteil: Schnellere Gewinne, falls Sie die richtigen Vorhersagen treffen. Der Nachteil: Hohes Risiko, erfordert Wissen und ständige Aufmerksamkeit.
Welche Strategie passt zu mir?
Kriterium
Sparplan
Aktives Trading
Zeitaufwand
Minimal (monatlich 5 Min.)
Hoch (täglich mehrere Stunden)
Stressbelastung
Niedrig
Sehr hoch
Psychologische Anforderung
Geduld
Disziplin + Risikotoleranz
Chancen
Solide, langfristig
Hoch kurzfristig, aber auch Verlustrisiko
Für Anfänger geeignet?
Ja, sehr
Bedingt (mit Demokonto-Training)
Versteckte Kosten: Warum Gebühren bei kleinen Beträgen so wichtig sind
Ein oft übersehener Punkt: Bei 50-Euro-Investitionen schlagen Gebühren überproportional zu Buche.
Typische Kostenquellen:
Kauf-/Verkaufsgebühren: 0,5-2% (0,25-1 € bei 50 €)
Netzwerkgebühren (On-Chain): 2-10 € je nach Bitcoin-Netzwerk-Auslastung
Spread bei CFDs: 0,1-0,5% (0,05-0,25 €)
Hebel-Verwaltungsgebühren: 0,05-0,2% täglich
Szenario – 50 Euro direkt kaufen:
Investition: 50 €
Netzwerkgebühren: ca. 5 €
Echtes Bitcoin-Volumen: 45 € (10% sofort weg!)
Bei aktivem Trading mit CFDs fallen diese Gebühren bei jedem Trade an – eine 50-Euro-Position kann bei häufigem Handeln mehr durch Gebühren verlieren als durch ungünstige Kursbewegungen.
Kostenoptimierung: Nutzen Sie gebührenfreie Handelsplattformen oder versuchen Sie, mehrere Micro-Transaktionen zu bündeln.
Risiken realistisch einschätzen – Was Anfänger wissen sollten
Die Volatilität von Bitcoin
Bitcoin schwankt wild – das ist sein Fluch und sein Segen. Historisch:
2018: -74%
2022: -65%
2020: +299%
2023: +154%
Für einen 50-Euro-Anfänger bedeutet das: Sie können psychological lernen, mit 10.000-Euro-Positionen genauso umzugehen wie mit 50-Euro-Positionen – oder Sie werden emotional überfordert.
Das Hebel-Risiko
Der schlimmste Fehler: Mit Hebeln handeln, ohne Stop-Loss zu setzen. Ein Hebel von 1:10 kann Ihr gesamtes Kapital in Sekunden auslöschen. Auch professionelle Trader erleben das.
Die Gebühren-Falle
Bei Bitcoin On-Chain-Transaktionen während hoher Netzwerk-Auslastung können Gebühren 10-20% Ihrer Investition verschlingen. Dies ist besonders bei kleinen Beträgen kritisch.
Emotionale Entscheidungen
Bitcoin-Volatilität führt zu emotionalen Reaktionen. Viele Anfänger geraten in Panik, wenn der Kurs um 5-10% fällt, und verkaufen mit Verlust – genau das Worst-Case-Szenario bei kleinen Einsätzen mit Hebel.
Praktische Szenarien für Mit wenig Geld Krypto-Anfänger
Szenario A – Der passive Sparer
Monatlich 50 € in einen Bitcoin-ETF oder Sparplan
Keine Hebel, keine aktiven Trades
Zeithorizont: 10+ Jahre
Erwartete Gewinne: 30-50% über 10 Jahre
Gebührenbelastung: 0,2-0,5% jährlich
Szenario B – Der aktive Trader
Wöchentlich 50-100 € für CFD-Positionen mit 5-10× Hebel
Gebührenbelastung: 0,3-0,7% pro Trade (Kosten überwiegen schnell Gewinne!)
Unser Verdict: Für Anfänger mit 50 Euro ist Szenario A oder B sinnvoll. Szenario C verschlingt Sie in Gebühren.
Trading-Strategien für kleine Beträge konkret
Swing-Trading – Die langsamere Variante
Mit Swing-Trading nutzen Sie Kursbewegungen über Tage oder Wochen. Die Devise: Kaufen wenn es günstig aussieht, verkaufen wenn der Trend nachlässt.
Praktisches Beispiel ohne Hebel:
Bitcoin bei 80.000 € kaufen für 50 €
Kurs steigt auf 82.400 € (+3%)
Ihre Position wert: 51,50 €
Gewinn: 1,50 €
Mit 10× Hebel:
Gewinn: 15 € (30% Rendite auf Ihren Einsatz)
Tipp: Nutzen Sie technische Indikatoren wie den 50-Tage-Durchschnitt und RSI (Relative Strength Index), um Ein- und Ausstiegspunkte zu finden.
Unterstützungen und Widerstände erkennen
Bitcoin-Preise pendeln oft zwischen bestimmten Marken:
Unterstützung: Ein Kursniveau, an dem der Preis typischerweise nicht fällt und wieder nach oben dreht
Widerstand: Ein Niveau, an dem der Kurs häufig abprallt und wieder sinkt
Praktisches Beispiel:
Bitcoin fällt auf 78.000 € (historische Unterstützung) und zeigt erste Erholungszeichen. Sie eröffnen eine Long-Position in der Erwartung, dass der Kurs wieder auf 80.000 € steigt – ein realistisches Gewinnziel von +2,5%.
Was aus 50 Euro unter verschiedenen Bedingungen wird
Konservatives Szenario (10% p.a. über 10 Jahre)
Startbetrag: 50 €
Endwert: 130 €
Gewinn: 80 € (160%)
Gesamtgebühren: ca. 2 €
Optimistisches Szenario (durchschnittliche historische Bitcoin-Rendite von 189%)
Diese historische Rendite ist über Jahrzehnte berechnet und beinhaltet extreme Boom- und Crash-Phasen. Realistisch für die nächsten 10 Jahre: eher 20-40% durchschnittlich.
Bei 25% p.a.: 50 € → 466 € nach 10 Jahren
Aktives Trading mit kleinen Erfolgen
3 erfolgreiche CFD-Trades pro Monat
Durchschnittlich 10 € Gewinn pro Trade
Nach 1 Jahr: 50 € + (3 × 10 € × 12) = 410 €
Gebühren reduzieren dies auf ca. 300-350 €
Die Vor- und Nachteile übersichtlich
Vorteile einer mit wenig Geld Krypto-Investition:
✅ Geringer finanzielle Einstiegshürde – für nahezu jeden zugänglich
✅ Praktisches Lernen ohne großes Risiko
✅ Möglichkeit, Risikomanagement zu üben (Stop-Loss, Take-Profit)
✅ Mit Hebeln auch kleine Bewegungen nutzen
✅ Psychologische Vorbereitung für später größere Positionen
Nachteile:
❌ Gebühren schlagen überproportional zu Buche
❌ Ohne Hebel sind Gewinne gering
❌ Mit Hebel: hohes Totalverlustrisiko
❌ Bitcoin-Volatilität kann psychologisch belastend sein
❌ Technische Komplexität von CFDs, Margin und Liquidation
Fazit – Macht es Sinn, 50 Euro in Bitcoin zu investieren?
Ja – wenn Sie es als Lernprozess betrachten, nicht als Schnell-Reich-Werden-Programm.
Mit 50 Euro werden Sie nicht zum Millionär. Das ist eine Illusion. Aber Sie werden verstehen, wie Kryptomärkte funktionieren, wie Volatilität sich anfühlt, und wie risikobewusst Sie tatsächlich sind. Diese Erkenntnisse sind für zukünftige größere Investitionen unbezahlbar.
Die beste Strategie für Anfänger mit wenig Geld:
Monatlich 50 € in einen Bitcoin-ETF sparen – passiv, kostengünstig, emotional leicht zu ertragen
Parallel mit einem Demokonto trainieren – CFD-Handel üben, ohne Geld zu verlieren
Nach 3-6 Monaten Demokonto evaluieren – Wenn Sie profitabel sind, mit echtem Geld starten
Mit 10× weniger Hebel beginnen – Lieber oft 5% Gewinn verdienen als selten alles verlieren
Mit diesem Ansatz werden Sie zum informierten Investor, nicht zum überforderten Trader, der die 50 Euro schnell verliert.
Die Tür zu Bitcoin und Kryptowährungen steht offen – mit wenig Geld in Krypto investieren ist realistisch und sinnvoll. Machen Sie es richtig.
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Mit wenig Geld in Krypto investieren – Lohnt sich eine 50-Euro-Bitcoin-Investition 2026?
Können mit wenig Geld, wie etwa 50 Euro, echte Vermögensaufbau-Chancen entstehen? Diese Frage treibt viele Anfänger um, die ins Kryptouniversum einsteigen möchten. Tatsächlich lohnt sich eine kleine Investition in Bitcoin in diesem Jahr mehr denn je – allerdings unter bestimmten Bedingungen und mit realistischen Erwartungen. Der Schlüssel liegt nicht in der Menge des Kapitals, sondern in der richtigen Strategie.
Kleine Investitionen, große Chancen? – Das Potenzial von 50 Euro Bitcoin
Die Geschichte von Bitcoin zeigt beeindruckende Chancen für frühe Investoren. Wer 2009 einen winzigen Betrag in die Kryptowährung steckte, hält heute ein Vermögen. Die erste Bitcoin-Transaktion fand am 3. Januar 2009 statt – der offizielle Startschuss für eine Finanzrevolution. In den Anfangsjahren war Bitcoin fast wertlos: 2010 konnte man 10.000 BTC für gerade mal zwei Pizzen (etwa 25 US-Dollar) kaufen.
Doch was bedeutet das für heute? Stellen Sie sich vor: Hätte jemand 2010 für 50 Euro Bitcoin gekauft (damals etwa 0,10 USD pro Coin = 500 BTC), würden diese heute – bei 100.000 € pro Coin – unglaubliche 50 Millionen Euro wert sein. Dies zeigt das theoretische Potenzial, demonstriert aber auch, dass solche extremen Szenarien heute unrealistisch sind.
Die Realität ist differenzierter: Mit wenig Geld heute in Krypto investieren funktioniert, aber eher nach anderen Gesetzen als in der Anfangsphase von Bitcoin.
So funktioniert Bitcoin-Wertentwicklung – Mathematik statt Hoffnung
Die entscheidende Frage für alle, die mit wenig Geld in Krypto einsteigen, lautet: Wie wichtig ist der Einstiegspreis? Die Antwort fällt ernüchternd aus.
Nehmen Sie an, Bitcoin notiert bei verschiedenen Kursen beim Einstieg. Die folgende Übersicht zeigt, wie viel aus Ihren 50 Euro wird, wenn Bitcoin verschiedene Zielpreise erreicht:
Das Muster wird schnell klar: Egal wie hoch Ihr Einstiegspreis liegt – die prozentuale Rendite ist identisch. Steigt Bitcoin um 25 %, dann steigt Ihre 50-Euro-Position ebenfalls um 25 %, egal ob Sie bei 80.000 € oder 200.000 € einsteigen.
Das Problem: Bei moderaten Kursanstiegen (5-10% pro Jahr) bleibt der absolute Gewinn winzig. Aus 50 Euro werden in 10 Jahren mit 10% jährlicher Rendite etwa 130 Euro. Ohne Hebel oder aktives Handeln ist das wenig attraktiv.
Mit wenig Geld aktiv handeln: CFDs, Hebel und Risikomanagement
Wer nicht passiv auf Kurssteigerungen warten möchte, kann aktiv traden – mit Contracts for Difference (CFDs). Diese ermöglichen es, von Kursbewegungen zu profitieren, ob sie nach oben oder unten gehen.
Wie funktioniert der Hebel? Mit einem 10er-Hebel kontrolliert Ihre 50-Euro-Investition ein Handelsvolumen von 500 Euro. Steigt Bitcoin um 3%, verdienen Sie 15 Euro – eine 30%-Rendite auf Ihren Einsatz. Doch der Hebel wirkt in beide Richtungen: Fällt der Kurs um 3%, ist Ihr gesamtes Kapital weg.
Praktisches Beispiel – Long-Position mit Hebel:
Praktisches Beispiel – Short-Position mit Hebel:
Der kritische Punkt: Stop-Loss und Take-Profit sind nicht optional – sie sind überlebenswichtig.
So sichern Sie Ihre Gewinne und begrenzen Verluste
Stop-Loss setzen: Definieren Sie vorab, wie viel Sie maximal verlieren akzeptieren (z.B. 2-3% des Positionswerts). Wird diese Schwelle erreicht, schließt das System automatisch.
Take-Profit verwenden: Legen Sie ein realistisches Gewinnziel fest (bei kleinen Beträgen 3-5%) und lassen Sie das System automatisch verkaufen, wenn der Gewinn erreicht ist. So entfernen Sie Emotionen aus der Gleichung.
Beispiel mit Stop-Loss:
Langfristig sparen vs. aktiv traden – Welche Methode passt zu mir?
Für Anfänger mit wenig Geld gibt es zwei völlig unterschiedliche Ansätze:
Option 1 – Der Bitcoin-Sparplan: Monatlich 50 Euro investieren, unabhängig vom Kurs. Bei 10% durchschnittlicher jährlicher Rendite über 10 Jahre:
Der Vorteil: Sie regeln Ihre Emotionen aus und profitieren von Cost-Averaging. Der Nachteil: Die absoluten Gewinne sind gering.
Option 2 – Aktives CFD-Trading: Mehrmals pro Woche traden, Swing-Trading oder Scalping nutzen, mit Hebeln arbeiten.
Der Vorteil: Schnellere Gewinne, falls Sie die richtigen Vorhersagen treffen. Der Nachteil: Hohes Risiko, erfordert Wissen und ständige Aufmerksamkeit.
Welche Strategie passt zu mir?
Versteckte Kosten: Warum Gebühren bei kleinen Beträgen so wichtig sind
Ein oft übersehener Punkt: Bei 50-Euro-Investitionen schlagen Gebühren überproportional zu Buche.
Typische Kostenquellen:
Szenario – 50 Euro direkt kaufen:
Bei aktivem Trading mit CFDs fallen diese Gebühren bei jedem Trade an – eine 50-Euro-Position kann bei häufigem Handeln mehr durch Gebühren verlieren als durch ungünstige Kursbewegungen.
Kostenoptimierung: Nutzen Sie gebührenfreie Handelsplattformen oder versuchen Sie, mehrere Micro-Transaktionen zu bündeln.
Risiken realistisch einschätzen – Was Anfänger wissen sollten
Die Volatilität von Bitcoin
Bitcoin schwankt wild – das ist sein Fluch und sein Segen. Historisch:
Für einen 50-Euro-Anfänger bedeutet das: Sie können psychological lernen, mit 10.000-Euro-Positionen genauso umzugehen wie mit 50-Euro-Positionen – oder Sie werden emotional überfordert.
Das Hebel-Risiko
Der schlimmste Fehler: Mit Hebeln handeln, ohne Stop-Loss zu setzen. Ein Hebel von 1:10 kann Ihr gesamtes Kapital in Sekunden auslöschen. Auch professionelle Trader erleben das.
Die Gebühren-Falle
Bei Bitcoin On-Chain-Transaktionen während hoher Netzwerk-Auslastung können Gebühren 10-20% Ihrer Investition verschlingen. Dies ist besonders bei kleinen Beträgen kritisch.
Emotionale Entscheidungen
Bitcoin-Volatilität führt zu emotionalen Reaktionen. Viele Anfänger geraten in Panik, wenn der Kurs um 5-10% fällt, und verkaufen mit Verlust – genau das Worst-Case-Szenario bei kleinen Einsätzen mit Hebel.
Praktische Szenarien für Mit wenig Geld Krypto-Anfänger
Szenario A – Der passive Sparer
Szenario B – Der aktive Trader
Szenario C – Der Rapid-Scalper
Unser Verdict: Für Anfänger mit 50 Euro ist Szenario A oder B sinnvoll. Szenario C verschlingt Sie in Gebühren.
Trading-Strategien für kleine Beträge konkret
Swing-Trading – Die langsamere Variante
Mit Swing-Trading nutzen Sie Kursbewegungen über Tage oder Wochen. Die Devise: Kaufen wenn es günstig aussieht, verkaufen wenn der Trend nachlässt.
Praktisches Beispiel ohne Hebel:
Mit 10× Hebel:
Tipp: Nutzen Sie technische Indikatoren wie den 50-Tage-Durchschnitt und RSI (Relative Strength Index), um Ein- und Ausstiegspunkte zu finden.
Unterstützungen und Widerstände erkennen
Bitcoin-Preise pendeln oft zwischen bestimmten Marken:
Praktisches Beispiel: Bitcoin fällt auf 78.000 € (historische Unterstützung) und zeigt erste Erholungszeichen. Sie eröffnen eine Long-Position in der Erwartung, dass der Kurs wieder auf 80.000 € steigt – ein realistisches Gewinnziel von +2,5%.
Was aus 50 Euro unter verschiedenen Bedingungen wird
Konservatives Szenario (10% p.a. über 10 Jahre)
Optimistisches Szenario (durchschnittliche historische Bitcoin-Rendite von 189%)
Diese historische Rendite ist über Jahrzehnte berechnet und beinhaltet extreme Boom- und Crash-Phasen. Realistisch für die nächsten 10 Jahre: eher 20-40% durchschnittlich.
Aktives Trading mit kleinen Erfolgen
Die Vor- und Nachteile übersichtlich
Vorteile einer mit wenig Geld Krypto-Investition: ✅ Geringer finanzielle Einstiegshürde – für nahezu jeden zugänglich ✅ Praktisches Lernen ohne großes Risiko ✅ Möglichkeit, Risikomanagement zu üben (Stop-Loss, Take-Profit) ✅ Mit Hebeln auch kleine Bewegungen nutzen ✅ Psychologische Vorbereitung für später größere Positionen
Nachteile: ❌ Gebühren schlagen überproportional zu Buche ❌ Ohne Hebel sind Gewinne gering ❌ Mit Hebel: hohes Totalverlustrisiko ❌ Bitcoin-Volatilität kann psychologisch belastend sein ❌ Technische Komplexität von CFDs, Margin und Liquidation
Fazit – Macht es Sinn, 50 Euro in Bitcoin zu investieren?
Ja – wenn Sie es als Lernprozess betrachten, nicht als Schnell-Reich-Werden-Programm.
Mit 50 Euro werden Sie nicht zum Millionär. Das ist eine Illusion. Aber Sie werden verstehen, wie Kryptomärkte funktionieren, wie Volatilität sich anfühlt, und wie risikobewusst Sie tatsächlich sind. Diese Erkenntnisse sind für zukünftige größere Investitionen unbezahlbar.
Die beste Strategie für Anfänger mit wenig Geld:
Mit diesem Ansatz werden Sie zum informierten Investor, nicht zum überforderten Trader, der die 50 Euro schnell verliert.
Die Tür zu Bitcoin und Kryptowährungen steht offen – mit wenig Geld in Krypto investieren ist realistisch und sinnvoll. Machen Sie es richtig.