Wirtschaftswissenschaftler Peter Schiff hat kürzlich eine interessante Ansicht geäußert: Der Preis von Edelmetallminenaktien wird sich letztlich von den kurzfristigen Preisschwankungen der Edelmetalle selbst entkoppeln. Diese Einschätzung erscheint auf den ersten Blick kontraintuitiv, basiert jedoch auf einer klaren Investitionslogik. In Zeiten, in denen der Goldpreis stetig steigt, ist das Verständnis dieses Standpunkts für Anlageentscheidungen durchaus relevant.
Warum kommt es zur Entkopplung
Kurzfristige Schwankungen stehen nicht im Zusammenhang mit langfristigen Gewinnen
Schiffs Kernaussage ist ganz einfach: Die täglichen Schwankungen des Metallpreises stehen nicht zwangsläufig im Zusammenhang mit der langfristigen Rentabilität der Bergbauunternehmen. Was ist hier der entscheidende Unterschied?
Der Spotpreis von Metallen wird von Angebot und Nachfrage, makroökonomischen Erwartungen, Liquidität und anderen Faktoren beeinflusst und kann kurzfristig stark schwanken. Die Rentabilität eines Bergbauunternehmens hängt jedoch von mehreren Dimensionen ab:
Ein Rückgang des Goldpreises um 10 % innerhalb eines Monats ändert nichts an der langfristigen Kostenstruktur eines Bergbauunternehmens. Umgekehrt sollte der tatsächliche Wert von Bergbauaktien auf ihrer langfristigen Ertragsfähigkeit basieren und nicht auf täglichen Schwankungen des Metallpreises.
Wandel in der Bewertungslogik
Laut Schiff gilt: Solange der Aufwärtstrend anhält, ist der Kurs von Bergbauaktien deutlich niedriger als der Barwert ihrer zukünftigen Erträge. Was bedeutet das?
Es zeigt, dass es auf dem Markt Effizienzprobleme bei der Preisbildung gibt. Wenn Investoren zu stark auf kurzfristige Metallpreisschwankungen fokussieren, könnten sie die tatsächliche Fähigkeit der Bergbauaktien, Cashflows zu generieren, übersehen. Langfristig, wenn Marktteilnehmer diesen Fehler erkennen, werden sich die Aktien von den kurzfristigen Metallpreisschwankungen entkoppeln und sich an ihren Fundamentaldaten orientieren.
Relevanz im aktuellen Kontext
Gold in einer starken Phase
Laut aktuellen Daten sprang der Spotgoldpreis am ersten Handelstag 2026 auf 4331,95 USD/Unze und setzte damit seine starke Performance fort. Vor diesem Hintergrund ist die Ansicht von Schiff durchaus beachtenswert.
Viele Investoren könnten bei einem Goldanstieg blind in Bergbauaktien investieren, in der Hoffnung, dass die Metallpreise weiter steigen. Wenn Schiffs Einschätzung jedoch zutrifft, sollten diese Anleger vielmehr Folgendes beachten:
Wie hoch sind die tatsächlichen Produktionskosten dieses Bergbauunternehmens?
Wie sieht die Gewinnmarge bei den aktuellen Metallpreisen aus?
Welche Expansionspläne verfolgt das Unternehmen?
Wie sind die langfristigen Cashflow-Erwartungen?
Und nicht nur auf kurzfristige Metallpreisbewegungen schauen.
Vergleich mit anderen Vermögenswerten
Interessanterweise gilt die Entkopplungslogik auch für andere Vermögenswerte. Zum Beispiel haben in letzter Zeit die Beziehungen zwischen Bitcoin und Gold viel Aufmerksamkeit erregt. Beide werden als sichere Häfen betrachtet, verfügen jedoch über unterschiedliche Angebotsmechanismen und Nachfragetreiber. Langfristig sollten die Preise dieser Vermögenswerte ihre jeweiligen Fundamentaldaten widerspiegeln und nicht nur in die gleiche Richtung schwanken.
Zusammenfassung
Schiffs Ansicht erinnert Investoren daran, dass Bergbauaktien kein Hebel auf Metallpreise sind. Bergbauaktien und Metall-Spotpreise sind unterschiedliche Anlageklassen: Der Wert ersterer basiert auf ihrer Fähigkeit, Cashflows zu generieren, während letztere Rohstoffe sind. Kurzfristig können Bergbauaktien den Metallpreisen folgen, aber langfristig ist eine Entkopplung unvermeidlich.
Für Anleger, die in Bergbauaktien investieren möchten, bedeutet dies, eine tiefgehende Fundamentalanalyse durchzuführen, anstatt nur den Metallpreisen nachzujagen. Wenn der Markt dies schließlich erkennt, könnten unterbewertete Qualitätsaktien aus dem Bergbausektor eine Neubewertung erfahren.
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TransplantingRiceSeedl
· 01-03 05:16
BTC ETH Kaufen, kaufen, kaufen – so niedrige Marktkapitalisierung, alle zusammen kaufen, was auch immer die Gemeinschaft für eine Münze hält, wird steigen. Bitcoin basiert auf kollektiver Zustimmung. Je niedriger die Marktkapitalisierung, desto größer die Chance. Kleine Biene, Honig ist sehr süß und macht das Gedächtnis stark. Sie ist eine fleißige kleine Biene. Wo gibt es Blumen? Die kleine Biene geht dorthin. Sie ist ein Symbol für Schönheit. Alle kaufen gemeinsam, sofort verwandelt sich der Kurs in 999. Wale kommen bald. Es bleibt beim Kaufen. Zukünftig soll jeder Ort, der schön ist, besucht werden.
Bergbaustocke werden sich von Metallpreisschwankungen lösen – warum sagt Peter Schiff das so?
Wirtschaftswissenschaftler Peter Schiff hat kürzlich eine interessante Ansicht geäußert: Der Preis von Edelmetallminenaktien wird sich letztlich von den kurzfristigen Preisschwankungen der Edelmetalle selbst entkoppeln. Diese Einschätzung erscheint auf den ersten Blick kontraintuitiv, basiert jedoch auf einer klaren Investitionslogik. In Zeiten, in denen der Goldpreis stetig steigt, ist das Verständnis dieses Standpunkts für Anlageentscheidungen durchaus relevant.
Warum kommt es zur Entkopplung
Kurzfristige Schwankungen stehen nicht im Zusammenhang mit langfristigen Gewinnen
Schiffs Kernaussage ist ganz einfach: Die täglichen Schwankungen des Metallpreises stehen nicht zwangsläufig im Zusammenhang mit der langfristigen Rentabilität der Bergbauunternehmen. Was ist hier der entscheidende Unterschied?
Der Spotpreis von Metallen wird von Angebot und Nachfrage, makroökonomischen Erwartungen, Liquidität und anderen Faktoren beeinflusst und kann kurzfristig stark schwanken. Die Rentabilität eines Bergbauunternehmens hängt jedoch von mehreren Dimensionen ab:
Ein Rückgang des Goldpreises um 10 % innerhalb eines Monats ändert nichts an der langfristigen Kostenstruktur eines Bergbauunternehmens. Umgekehrt sollte der tatsächliche Wert von Bergbauaktien auf ihrer langfristigen Ertragsfähigkeit basieren und nicht auf täglichen Schwankungen des Metallpreises.
Wandel in der Bewertungslogik
Laut Schiff gilt: Solange der Aufwärtstrend anhält, ist der Kurs von Bergbauaktien deutlich niedriger als der Barwert ihrer zukünftigen Erträge. Was bedeutet das?
Es zeigt, dass es auf dem Markt Effizienzprobleme bei der Preisbildung gibt. Wenn Investoren zu stark auf kurzfristige Metallpreisschwankungen fokussieren, könnten sie die tatsächliche Fähigkeit der Bergbauaktien, Cashflows zu generieren, übersehen. Langfristig, wenn Marktteilnehmer diesen Fehler erkennen, werden sich die Aktien von den kurzfristigen Metallpreisschwankungen entkoppeln und sich an ihren Fundamentaldaten orientieren.
Relevanz im aktuellen Kontext
Gold in einer starken Phase
Laut aktuellen Daten sprang der Spotgoldpreis am ersten Handelstag 2026 auf 4331,95 USD/Unze und setzte damit seine starke Performance fort. Vor diesem Hintergrund ist die Ansicht von Schiff durchaus beachtenswert.
Viele Investoren könnten bei einem Goldanstieg blind in Bergbauaktien investieren, in der Hoffnung, dass die Metallpreise weiter steigen. Wenn Schiffs Einschätzung jedoch zutrifft, sollten diese Anleger vielmehr Folgendes beachten:
Und nicht nur auf kurzfristige Metallpreisbewegungen schauen.
Vergleich mit anderen Vermögenswerten
Interessanterweise gilt die Entkopplungslogik auch für andere Vermögenswerte. Zum Beispiel haben in letzter Zeit die Beziehungen zwischen Bitcoin und Gold viel Aufmerksamkeit erregt. Beide werden als sichere Häfen betrachtet, verfügen jedoch über unterschiedliche Angebotsmechanismen und Nachfragetreiber. Langfristig sollten die Preise dieser Vermögenswerte ihre jeweiligen Fundamentaldaten widerspiegeln und nicht nur in die gleiche Richtung schwanken.
Zusammenfassung
Schiffs Ansicht erinnert Investoren daran, dass Bergbauaktien kein Hebel auf Metallpreise sind. Bergbauaktien und Metall-Spotpreise sind unterschiedliche Anlageklassen: Der Wert ersterer basiert auf ihrer Fähigkeit, Cashflows zu generieren, während letztere Rohstoffe sind. Kurzfristig können Bergbauaktien den Metallpreisen folgen, aber langfristig ist eine Entkopplung unvermeidlich.
Für Anleger, die in Bergbauaktien investieren möchten, bedeutet dies, eine tiefgehende Fundamentalanalyse durchzuführen, anstatt nur den Metallpreisen nachzujagen. Wenn der Markt dies schließlich erkennt, könnten unterbewertete Qualitätsaktien aus dem Bergbausektor eine Neubewertung erfahren.