JPMorgan setzt vor den Geschäftszahlen auf einen Abwärtstrend bei Tesla: Kursziel 145 US-Dollar! Erwartet, dass es um 60% fällt, Q1-Lieferungen verfehlt und die Lagerbestände auf Rekordniveau bringt

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JPMorgan-Analyst Ryan Brinkman bekräftigt vor dem Tesla-Q1-Finanzbericht die „Reduzieren“-Einschätzung („Underweight“), Kursziel 145 US-Dollar, was gegenüber dem aktuellen Aktienkurs implizit etwa 60% Abwärtspotenzial bedeutet. Die Q1-Auslieferungen von 358.000 Fahrzeugen liegen unter den Markterwartungen; nicht verkaufte Bestände schießen auf 164.000 Fahrzeuge und erreichen damit einen Rekord. Im europäischen Markt ist der Jahresstart-Absatz sogar um 50% eingebrochen.
(Vorgeschichte: Die Wells-Fargo-Bank warnt vor „einem Absturz von Tesla um 50%“: Kursziel 130 US-Dollar – bringt das Bitcoin zum Absturz?)
(Zusatzhintergrund: Musk feuert mehr als ein Dutzend Mitarbeiter der „US Digital Office“-Abteilung, das sorgt für Kontroversen. Tesla-Topmanager: Tonaufnahmen sickern durch – man hoffe, er solle Tesla verlassen.)
Inhaltsverzeichnis
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  • Umfassender Miss bei den Q1-Auslieferungen, EPS um ein Drittel gekürzt
  • Markenkrise in Europa, politischer Gegenwind schlägt auf die Verkäufe durch
  • Der Aktienkurs liegt noch 50% über dem Auslieferungs-Höchststand, Bewertungs-Widerspruch lässt sich schwer erklären

Der Tesla-Q1-Bericht ist noch nicht veröffentlicht, CNBC berichtet jedoch, dass JPMorgan-Analyst Ryan Brinkman bereits vorab eine Warnung ausgesprochen hat: Beibehaltung der Bewertung „Underweight“, Kursziel auf 145 US-Dollar für Dezember 2026 festgelegt.

Im Vergleich zum Schlusskurs vom Montag bei 352,82 US-Dollar bedeutet dieses Kursziel, dass noch rund 60% Abwärtspotenzial bestehen. Tesla ist seit Jahresbeginn bereits um 22% gefallen, und Ryan Brinkman ist der Ansicht, das sei erst „der Anfang“.

Umfassender Miss bei den Q1-Auslieferungen, EPS um ein Drittel gekürzt

Die Q1-Auslieferungen belaufen sich auf 358.000 Fahrzeuge, unter dem Bloomberg-Konsens von 372.000 Fahrzeugen und auch weit entfernt von der eigenen Prognose von JPMorgan: 385.000 Fahrzeuge. Nach der Veröffentlichung der Zahlen kürzt Ryan Brinkman die Q1-EPS-Schätzung direkt von 0,43 US-Dollar auf 0,30 US-Dollar; der Marktkonsens liegt bei 0,38 US-Dollar.

Auch die EPS-Prognose für das Gesamtjahr 2026 wird nach unten angepasst – von 2,00 US-Dollar auf 1,80 US-Dollar. Noch wichtiger: Die Installationsmenge bei den Energiespeichern (Megapack) geht um 15% zurück; das ist das erste Auftreten von Stagnationssignalen.

Bei den Beständen steigen die nicht verkauften Fahrzeuge auf etwa 164.000 Einheiten und erreichen damit einen historischen Rekord. Die Autos lassen sich nicht verkaufen, aber die Lager werden immer voller – diese Kombination ist für jeden Autohersteller ein Warnsignal.

Markenkrise in Europa, politischer Gegenwind schlägt auf die Verkäufe durch

Die Lage in Europa ist noch direkter. Anfang 2026 ist der Rückgang bei den Neuzulassungen in Europas wichtigsten Märkten bei Tesla im Jahresvergleich in einer Größenordnung von bis zu 50%. JPMorgan nennt unter anderem als Grund den Gegenwind der Verbraucherreaktion auf Elons Musk politisches Engagement.

Elon Musk mischt sich öffentlich stark in die US-Politik ein und beteiligt sich tief an den Aktionen des DOGE-Regierungsbereichs für Bürokratieeffizienz; dafür zahlt er nun in den europäischen Märkten den Preis.

Der Aktienkurs liegt noch 50% über dem Auslieferungs-Höchststand, Bewertungs-Widerspruch lässt sich schwer erklären

In seinem Bericht verwendet Ryan Brinkman Formulierungen wie „unglaublich“, obwohl das Wachstum bei den Auslieferungen weiter schwach ausfällt, liegt der Tesla-Aktienkurs immer noch um mehr als 50% über dem Niveau der Auslieferungs-Hochphase im Juni 2022.

Zumindest bis 2030 werden die Markterwartungen für alle Leistungskennzahlen deutlich nach unten revidiert, aber die Bewertung wird nicht entsprechend angepasst. Ryan Brinkman erinnert Anleger daran, dass man in dieser Phase das „Ausführungsrisiko“ sowie den „Zeitwert des Geldes“ ernsthaft berücksichtigen muss.

Am 22. April wird Tesla den offiziellen Q1-Finanzbericht veröffentlichen; dann werden sowohl diese Schätzwerte als auch die Marktstimmung einer Überprüfung unterzogen.

Das ist keine Anlageberatung.

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