Private Videos hochladen, nackte Erpressung mit Kryptowährung? „Heldenkredit“ richtet sich an Menschen ohne Ausweg; bei Zahlungsverzug wird auf OnlyFans hochgeladen.

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Ein Produkt, das Kryptowährung, Erwachsenen-Inhalte und ein Mechanismus für hochriskante Kredite kombiniert, hat in letzter Zeit in der Krypto-Szene und auf Social-Media-Plattformen für großes Aufsehen gesorgt. Das als „Hero Loan (Heroes Darlehen)“ bezeichnete Projekt wirbt mit dem Slogan „ungesicherte Darlehen“, verlangt jedoch, dass Nutzer intime Videos als Bedingung hochladen. Außerdem werden das Ausfallrisiko und der Mechanismus zur Monetarisierung an eine Plattform für Erwachsene gekoppelt. Viele Netznutzer beschreiben das als „Krypto-Version von Nacktkrediten“.

Das Projekt wirbt sogar mit „Wenn du denkst, dass das niemand nutzen würde, bedeutet das, dass du noch nicht in der absoluten Not angekommen bist“ als Werbespruch und richtet sich damit gezielt an Nutzergruppen mit hohem Risiko und extremem Finanzdruck. Doch schon kurz nach der Veröffentlichung berichten Nutzer, dass sie zwar ein Video gesendet, aber kein Geld erhalten hätten. Auch KOLs haben geantwortet, dass dieses Projekt angeblich vom Markt verschwunden sei.

Aber mal ehrlich: Intime Videos sind nur 60 Yuan wert – das ist doch wirklich brutal.

„Hero Loan“ richtet sich an Menschen in der ausweglosen Lage

Laut Angaben der offiziellen Website läuft das Produkt auf BNB Chain. Es bietet „auswegslosen Tradern“ kurzfristige Kredite in Höhe von 0.1 BNB (etwa 60 USD). Der Antrag ist extrem einfach: Nutzer müssen ein persönliches intimes Video hochladen. Nach einer angeblichen „Prüfung“, erhalten sie sofort die Mittel. Die Laufzeit des Darlehens beträgt drei Tage; es müssen der Kapitalbetrag und 10% Zinsen zurückgezahlt werden.

Was die Kontroverse wirklich auslöst, ist sein Ausfallmechanismus. Wenn der Kreditnehmer die Rückzahlung nicht innerhalb der Frist leisten kann, behauptet die Plattform, sie werde automatisch das hochgeladene intime Video auf OnlyFans veröffentlichen und die nachfolgenden Einnahmen den Inhabern des Plattform-Tokens $HERO zuweisen. So entsteht ein extremes Design, das Datenschutzrisiken und Token-Ökonomie miteinander verknüpft.

Das Projekt wirbt sogar mit „Wenn du denkst, dass das niemand nutzen würde, bedeutet das, dass du noch nicht in der absoluten Not angekommen bist“ als Werbespruch und richtet sich damit gezielt an Nutzergruppen mit hohem Risiko und extremem Finanzdruck. Dieser Mechanismus, bei dem persönliche Privatsphäre als Sicherheit dient, lässt den Markt schnell an das in der Vergangenheit oft kritisierte „Nacktkredit“-Modell denken: Dabei werden intime Bildmaterialien als Mittel zur Drohung eingesetzt, um Kredite zu erpressen oder Erpressung zu betreiben.

Kettennews erinnert: Sehr wahrscheinlich ist es ein Betrug – bitte geben Sie keine privaten Videos heraus

Vor dem Hintergrund der rasanten Entwicklung der KI-Technologie könnten die Risiken solcher Mechanismen noch weiter verstärkt werden. Mit der Verbreitung von Deepfakes und generativen Bildtechniken wird die Echtheit der Bildmaterialien und die Quellenverifikation zunehmend schwieriger. Sobald ein Video abfließt oder bearbeitet wird, lassen sich die Folgen dann noch schwerer kontrollieren.

Derzeit lässt sich die tatsächliche Funktionsweise des Projekts und die Sicherheit des Kapitals nur schwer verifizieren. Es gibt Nutzer, die zusammen mit KOLs angeben, sie hätten ein Video gesendet, aber kein Geld erhalten. Andere sagen wiederum, das Projekt sei bereits abgetaucht. Aus dem Design heraus ist die Struktur stark mit einem Erpressungs-Geschäftsmodell überlappend: Man lockt Nutzer mit schnellen Auszahlungen an und nutzt dann Datenschutzrisiken als Druckquelle, um eine erzwungene Rückzahlung zu erreichen. Selbst wenn es damit wirbt „rechtzeitige Rückzahlung löscht das Video“, kann die Öffentlichkeit nach wie vor schwer bestätigen, ob die Daten wirklich gelöscht werden oder ob eine Weiterverwendung möglich ist.

In der Regel ist es sehr wahrscheinlich, dass es sich bei solchen Produkten um Betrug handelt und dass es mit erheblichen Risiken für die Privatsphäre verbunden ist. Kettennews erinnert eindringlich: Laden Sie niemals irgendwelche privaten Videos oder persönliche sensible Informationen hoch. Solche Anforderungen zielen normalerweise darauf ab, zu erpressen oder intime Bildmaterialien zu verbreiten. Solche hochdotierten, ungesicherten Kredite dienen in der Regel dazu, Geld oder persönliche Daten zu erschleichen. Wenn Sie auf solche Drohungen stoßen, melden Sie sich bitte direkt bei der Polizei und führen Sie keinerlei Geldtransaktionen mit der Gegenseite durch.

Dieser Artikel erschien zuerst bei Kettennews ABMedia mit dem Titel: Wird beim Hochladen privater Videos Nackt-Kredit mit Kryptowährung betrieben? „Hero Loan“ richtet sich an Menschen in der ausweglosen Lage, bei Verzug: Upload zu OnlyFans

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