Ripple hat kürzlich Digital Asset Accounts und Unified Treasury in Ripple Treasury eingeführt und ermöglicht es Unternehmen, Fiat und digitale Assets in einem einzigen System zu verwalten, so das Unternehmen. Der Launch bettet Krypto-Funktionen direkt in die Treasury-Workflows ein und erlaubt es CFOs, die Liquidität ohne separate Tools zu überwachen. Das Update folgt auf Ripples 2025er Akquisition von GTreasury und zielt auf die wachsende Nachfrage im Unternehmensbereich.
Das Rollout ergänzt Digital Asset Accounts, mit denen Firmen digitale Assets innerhalb bestehender Treasury-Systeme halten und verwalten können. Treasury-Teams können unter anderem Salden wie XRP und RLUSD neben Cash-Positionen verfolgen. Besonders: Das System erfasst Transaktionen automatisch mit Echtzeit-Bewertungen.
Laut Renaat Ver Eecke, Senior Vice President bei Ripple Treasury, benötigen Unternehmen Lösungen, die zu den bestehenden Abläufen passen. Er sagte, die Plattform mache separate Verwahr-Setups oder externe Wallets überflüssig. Dadurch können Finanzteams digitale und Fiat-Liquidität verwalten, ohne Workflows ändern zu müssen.
Zusätzlich erfasst das System Transaktionsdaten mit präzisen On-Chain-Werten und den entsprechenden Fiat-Äquivalenten. Dieser Ansatz unterstützt Audit-Anforderungen und reduziert Lücken bei der Abstimmung.
Ripple hat außerdem das Unified Dashboard eingeführt, das alle Liquiditätspositionen in einem einzigen Dashboard zusammenführt. Treasury-Teams können mehrere Verwahrstellen über Ripples ClearConnect-Integrationsschicht anbinden. Dadurch können Nutzer digitale Assets und Cash überwachen, ohne Daten manuell zusammenzuführen.
Die Plattform wendet Echtzeit-Marktkurse auf digitale Salden an und stellt so konsistentes Reporting sicher. Darüber hinaus aktualisiert das automatisierte Synchronisieren Transaktionen sofort und vermeidet Verzögerungen durch manuelle Prozesse.
Mark Johnson, Global Product Vice President bei Ripple Treasury, sagte, das Design behandle digitale Assets wie Cash innerhalb des Systems. Er stellte fest, dass Nutzer die Unterscheidung zwischen On-Chain- und traditionellen Salden nicht treffen müssen.
Der Launch folgt auf das wachsende Unternehmensinteresse an digitalen Assets. Laut einer 2026er Umfrage von Ripple erklärten 72% der Finanzverantwortlichen, dass digitale Asset-Lösungen mittlerweile notwendig seien. Viele verfügten jedoch nicht über Tools, die sich in bestehende Treasury-Systeme integrieren lassen.
Ripple Treasury hat 2025 Zahlungen im Umfang von 13 Billionen US-Dollar verarbeitet – von kleinen Firmen bis hin zu großen Konzernen. In der Zwischenzeit wurden Stablecoins im vergangenen Jahr mit 33 Billionen US-Dollar an Volumen gehandhabt, was eine gesteigerte Nutzung widerspiegelt.
Die neuen Funktionen sollen die Treasury-Infrastruktur in digitale Assets hinein erweitern und gleichzeitig bestehende Compliance- und Reporting-Strukturen beibehalten.