BlockBeats-Nachrichten, 2. April, der iranische Präsident Masoud Pezeshkian veröffentlichte am 2. April auf der Plattform X eine offene Nachricht an die US-Bevölkerung. Darin kritisiert er, dass die militärischen Handlungen der USA gegen den Iran in ihrem Wesen die Rolle eines „Stellvertreters“ Israels einnehmen, und stellt die Frage, ob die „America First“-Politik tatsächlich den nationalen Interessen der USA dient.
Pezeshkian betonte in seinem Schreiben, dass der Iran gegenüber dem US-Volk „keine Feindseligkeit“ hege, und erklärte, dass es weder der Geschichte noch der Realität entspreche, den Iran zu einer Bedrohung zu machen. Er sagte, der Iran habe nie von sich aus einen Krieg begonnen, und seine Militäreinsätze seien „legitime Selbstverteidigung“.
In Bezug auf historische Fragen erwähnte Pezeshkian den iranischen Putsch von 1953 und erklärte, dass dieses Ereignis den demokratischen Prozess im Iran unterbrochen habe und das Misstrauen der iranischen Gesellschaft gegenüber den USA verstärkt habe; zugleich kritisierte er die langjährigen Sanktionen der USA und die Politik, die sie während des Iran-Irak-Krieges gegenüber Saddam Hussein unterstützt hätten.
Pezeshkian warf den USA außerdem vor, dass ihre jüngsten Angriffe auf die iranische kritische Infrastruktur „Kriegsverbrechen“ darstellten, und warnte, dass die betreffenden Handlungen die Instabilität in der Region verstärken und die weltweiten wirtschaftlichen und Sicherheitsrisiken erhöhen würden.
In dem Schreiben nannte er Israel mehrfach beim Namen. Er sagte, Israel lenke die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft vom Thema Palästina ab, indem es „eine iranische Bedrohung“ herstelle, und versuche „die USA bis zum letzten Soldaten kämpfen zu lassen und das letzte Geld zu verbrauchen“.
Pezeshkian forderte die US-Bevölkerung auf, die Informationsquellen der aktuellen Politik zu überprüfen, die eigene Einschätzung des Irans neu zu bewerten und warnte, dass ein fortgesetzter Gegensatz tiefgreifende Auswirkungen auf mehrere künftige Generationen haben werde.