Coinbase sieht sich mit neuen Vorwürfen für eine Pay-to-Play-Notierung von XRP konfrontiert, während alte Reibungen erneut aufkommen

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  • Coinbase sieht sich mit erneuten Vorwürfen konfrontiert, dass die Notierung von XRP verzögert wurde, weil es eine umstrittene finanzielle Vereinbarung gegeben habe.
  • Ripple-CTO David Schwartz sagt, die Börse habe XRP zurückgehalten, obwohl sie einen Geschäftsfall für die Notierung erkannt habe.

Coinbase steht nach erneut aufgebrachten Behauptungen über den Umgang mit XRP in der Vergangenheit unter erneuter Beobachtung, nachdem Ripple-CTO David Schwartz die Aussagen erneut aufgegriffen hat, wonach die Börse faktisch einen „Pay-to-Play“-Notierungsprozess betrieben habe. Laut Schwartz habe Coinbase XRP für einen längeren Zeitraum nicht gelistet, obwohl der Geschäftsfall offensichtlich zu sein schien. Der Kern des Streits, so wie er ihn darstellt, war dabei so einfach. Ripple soll sich geweigert haben, eine von der Börse geforderte Notierungsgebühr zu zahlen, und XRP blieb infolgedessen über Monate hinweg von der Plattform ausgeschlossen. Eine Notierungsverzögerung mit kommerziellem Vorteil Der Vorwurf verleiht der Debatte, die XRP seit Jahren begleitet, eine stärker transaktionale Ebene. In einem X-Post sagte Schwartz, Coinsbases Position sei nicht nur eine Frage von Risiko, Timing oder interner Vorsicht gewesen. Er deutete an, dass die Verzögerung auf das Geld zurückging und auf die Weigerung von Ripple zu der Zeit, die finanziellen Konditionen zu erfüllen, die eingefordert wurden. Diese Version ist entscheidend, weil sie die Erzählung verschiebt. Für eine lange Zeit wurde das Fehlen von XRP bei Coinbase weitgehend im Lichte einer breiteren Börsenpolitik und später einer regulatorischen Sensibilität interpretiert. Schwartz’ Darstellung weist dagegen in eine weniger abstrakte Richtung. Eine Notierung sei früher möglich gewesen, so seine Andeutung, nur eben nicht zu den Bedingungen von Ripple. Was Schwartz innerhalb von Coinbase sagt, hat sich geändert Schwartz behauptete außerdem, Coinbase habe angedeutet, XRP wäre früher gelistet worden, wenn es Ripple überhaupt nicht gegeben hätte. Diese Bemerkung, wörtlich gelesen, legt nahe, dass die Börse Ripple selbst als Teil der Verkomplizierung angesehen habe – und nicht nur den Token allein. Im Laufe der Zeit jedoch scheint die Konfrontation nachgelassen zu haben. Schwartz sagte, Ripple habe schließlich eine finanzielle Vereinbarung mit Coinbase erreicht, die es ermöglichte, dass die Notierung fortgesetzt werden konnte. Diese Einzelheit klärt die größere Debatte nicht endgültig, legt aber nahe, dass die Pattsituation kommerziell und nicht philosophisch gelöst wurde. Die Episode ist inzwischen zu einem Zeitpunkt erneut in die öffentliche Diskussion zurückgekehrt, in dem Börsen-Notierungsstandards, der Einfluss von Token-Emittenten und Absprachen in Hinterzimmern in der gesamten Krypto-Branche wieder stärker in den Fokus rücken.

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