Clarity-Gesetz steht auf der Kippe: SEC könnte Kryptowährungen zur Rechenschaft ziehen, Ripple und Entwickler stehen unter immensem Druck

Gate News Nachrichten, die Perspektiven des „Clarity-Gesetzes“ bleiben unklar, was Spannungen in der Regulierung von Kryptowährungen auslöst. Unterstützer warnen, dass, falls das Gesetz scheitert, die US Securities and Exchange Commission (SEC) nahezu alle Kryptowährungen erneut als Wertpapiere klassifizieren könnte, was das rechtliche Risiko für Entwickler und Infrastrukturanbieter erhöht. Ripple-CEO Brad Garlinghouse erklärte, dass die Verhandlungen „nicht reibungslos“ verlaufen, er jedoch optimistisch bleibt, dass eine Einigung erzielt wird.

Peter Van Valkenburgh, Executive Director von Coin Center, weist darauf hin, dass ohne das „Clarity-Gesetz“ die SEC möglicherweise die Neubewertung des Securities Act wieder aufnimmt, was potenzielle Haftungen für Entwickler, Händler und Plattformen zur Folge haben könnte. Er warnt, dass der kurzfristige Fokus und die Interessenskonflikte innerhalb der Kryptowährungsbranche die gesetzgeberischen Schutzmaßnahmen schwächen und die Verabschiedung des Gesetzes verzögern oder behindern könnten. Ein Forscher von Galaxy Digital erklärte ebenfalls, dass die Chancen auf eine Verabschiedung in diesem Jahr nahezu verschwinden, wenn das Gesetz nicht vor Mai zur Prüfung im Senat eingereicht wird.

Kryptowährungs-Lobbygruppen sind bereit, rechtliche Schritte zu unternehmen, um den regulatorischen Risiken zu begegnen. Van Valkenburgh sagte, dass die Branche, falls das Gesetz scheitert, gezwungen sein wird, vor Gericht in mehreren Fronten zu kämpfen, während sie gleichzeitig mit den Herausforderungen der fehlenden gesetzlichen Regulierung konfrontiert ist. Senatorin Cynthia Lummis, die das Gesetz unterstützt, betonte, dass das Gesetz den dezentralen Finanzsektor und Entwicklern den stärksten Schutz bieten wird, der je existiert hat, und sie forderte den Kongress auf, das Gesetz schnell zu verabschieden, um langfristige Sicherheit zu gewährleisten.

Allerdings gibt es innerhalb der Kryptowährungsbranche Meinungsverschiedenheiten, die ein entscheidender Faktor für das Scheitern des Gesetzes sein könnten. Van Valkenburgh warnt, dass, wenn die Branche sich nicht vereinigt, die Folgen des Scheiterns des „Clarity-Gesetzes“ von zukünftigen Regierungen getragen werden müssen, und zukünftige Regulierer könnten eher dazu neigen, strenge Haftungen einzuführen. Die regulatorische Ausrichtung der SEC gegenüber Kryptowährungen bleibt unklar, was die rechtliche Stellung von Hauptaktiva wie Ripple, Bitcoin, Ethereum und Dogecoin beeinflussen könnte.

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