USA klagt chinesische Firmen im Fentanyl-Fall an, der Kryptowährungs-Zahlungsnetzwerke betrifft

US-Fälle verbinden Fentanyl-Lieferketten mit Krypto-Zahlungen, offenbaren strukturierte Stablecoin-Flows und globale Netzwerke.

Bundesanwälte in Ohio haben zwei chinesische Pharmaunternehmen und sechs chinesische Staatsangehörige angeklagt, weil sie Fentanyl-Vorläuferchemikalien geliefert und Drogenhändlern Zahlungen per Kryptowährung angewiesen haben sollen.

Die Anklage wirft den Angeklagten vor, die Krypto-Zahlungsflüsse kontrolliert zu haben, die mit illegalen Sendungen von Substanzen verbunden sind, die zur Verdünnung und Erweiterung der Fentanyl-Produktion verwendet werden. Laut Staatsanwälten ist das Schema Teil eines umfassenderen Versuchs, internationale Fentanyl-Netzwerke zu stören, nicht nur den Straßenhandel.

Bundesbeamte verbinden Chemiefirmen mit Fentanyl-Herstellungsnetzwerk

Namen, die mit der Anklage verbunden sind, umfassen Shandong Believe Chemical Company Pte Ltd. und Shandong Ranhang Biotechnology Co. Ltd., sowie sechs Einzelpersonen. Laut einer Erklärung vom Mittwoch sollen die Unternehmen chemische Vorläuferstoffe und „Cutting Agents“ verkauft haben, die bei der Herstellung von Fentanyl verwendet werden.

Staatsanwälte nannten speziell Medetomidin, ein Tiertranquillizer, den sie als Cutting Agent beschreiben, der die Ausbeute eines Kilogramms Fentanyl um mindestens das Zwanzigfache erhöhen kann, was Millionen von Dosen ergibt.

Die Bundesbeamten reichten die Anklage im Rahmen der FBI-Operation „Operation Box Cutter“ ein, die grenzüberschreitende Fentanyl-Netzwerke ins Visier nimmt. Drei Verdächtige sollen zudem versucht haben, eine mexikanische Kartellgruppe zu unterstützen, die als ausländische terroristische Organisation eingestuft wird.

Im Falle eines Schuldspruchs könnten die Angeklagten lebenslange Haftstrafen für Drogenhandel sowie zusätzliche Freiheitsstrafen wegen Geldwäsche und Terrorismusvorwürfen erhalten.

97 % der in China ansässigen Vorläuferfirmen akzeptieren Krypto, so Bericht

Die Behörden konzentrierten sich auch darauf, wie Krypto-Zahlungen durch die angebliche Operation flossen. Die Regierung behauptet, Kunden wurden angewiesen, Gelder an Wallets der Angeklagten zu senden, bevor die Erlöse an ausländische Finanzinstitute weitergeleitet wurden.

Staatsanwälte beschrieben ein „Layering“-Muster, bei dem Stablecoins zunächst an eine Sammeladresse gelangen. Danach werden sie auf Durchleit-Wallets aufgeteilt und schließlich an einer grenzüberschreitenden Austrittspunkte in Fiat umgewandelt.

Ein Bericht von TRM Labs vom Mittwoch besagt, dass solche Zahlungsstrukturen im Vorläuferhandel üblich sind.

Das Unternehmen berichtete, dass etwa 97 % der in China ansässigen Hersteller von Drogenvorläufern Krypto-Zahlungen akzeptieren.

Es wurde hinzugefügt, dass die On-Chain-Zuflüsse zu diesen Anbietern im Jahr 2025 etwa 39,1 Millionen US-Dollar erreichten, gegenüber rund 34,7 Millionen US-Dollar im Jahr 2024 und 30,9 Millionen US-Dollar im Jahr 2023.

US-Anwalt Dominick S. Gerace II sagte, die Staatsanwälte strebten an, die gesamte Lieferkette für Fentanyl zu verfolgen, von ausländischen Lieferanten und Zahlungsakteuren bis hin zu Händlern, die Drogen im Southern District of Ohio verkaufen.

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