Drogenhändler 500 Bitcoin „wieder ans Licht gebracht“! Dahinter steckt eine Fahndungsaktion zur Rückforderung der Beute

Die irische Polizei gab kürzlich bekannt, dass sie erfolgreich eines der 12 Bitcoin-Wallets geknackt hat, die mit einem verurteilten Drogenhändler in Verbindung stehen. Dieses Wallet galt zuvor als „nicht zugänglich“. Nun hat die irische Polizei es geknackt und 500 Bitcoin beschlagnahmt. Laut Berichten handelt es sich bei den Vermögenswerten um kriminell erlangtes Eigentum. Der Fall betrifft den verurteilten irischen Drogenhändler Clifton Collins. Bei einem aktuellen Bitcoin-Preis von 71.254,13 USD pro Coin entspricht der Wert der 500 Bitcoin über 35,6 Millionen USD. Das Irish Criminal Assets Bureau (CAB) erklärte, dass sie mit Unterstützung des European Cybercrime Centre (Europol) die Kontrolle über das Wallet erlangt haben. Die Polizei gab bekannt, dass Europol in Den Haag eine Einsatzbesprechung leitete und den Ermittlern sowie Analysten „hochkomplexe technische Fachkenntnisse und Entschlüsselungskapazitäten“ bereitstellte, was den Erfolg der Operation maßgeblich ermöglichte. „Wiederentdeckung“ könnte mehr als nur 500 Bitcoin betreffen Laut dem Irish Times-Bericht besitzen diese 12 Wallets insgesamt 6.000 Bitcoin. Bei ihrer Beschlagnahmung im Jahr 2019 wurde der Wert auf etwa 53 Millionen Euro geschätzt. Aufgrund des Verlusts des Private Keys konnten die Behörden diese Vermögenswerte jedoch über Jahre nicht nutzen. Der Hauptakteur, Clifton Collins, wurde zuvor wegen Anbaus und Verkaufs von Marihuana zu fünf Jahren Haft verurteilt. Zwischen 2011 und 2012 kaufte Collins mit den Erlösen aus Drogenhandel etwa 6.000 Bitcoin, die er auf 12 Wallets verteilte. Er druckte den Private Key auf ein A4-Blatt und versteckte ihn in einem Aluminiumdeckel eines Angelrutenkoffers. Nach seiner Inhaftierung räumte sein Vermieter die Wohnung aus, warf seine persönlichen Gegenstände weg und verbrannte sie. Der Verlust des Private Keys führte dazu, dass die Polizei trotz der Beschlagnahme der Wallets in den vergangenen Jahren keine Zugriffsmöglichkeiten auf die Vermögenswerte hatte.

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