Wenn Krypto-Vermögenswerte zu Anlagenverträgen werden, definiert die SEC Schlüsselbedingungen

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SEC definiert, wann Krypto-Assets Wertpapiere werden, während sie fünf Kernkategorien umreißt, die regulatorische Behandlung an erwartete Gewinne des Emittenten koppeln und erläutert, wie verschiedene Arten digitaler Vermögenswerte nach US-Recht bewertet werden.

SEC und CFTC skizzieren Regeln zur Klassifizierung von Krypto-Assets

Ein regulatorischer Wandel verändert die Behandlung von Krypto-Assets nach US-Wertpapierrecht, da Bundesbehörden festlegen, wann digitale Token unter Investmentvertragsregeln fallen. Die US-Börsenaufsicht SEC und die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) haben am 17. März 2026 sowohl die Klassifizierung von Krypto-Assets als auch die Bedingungen, die eine Wertpapierbehandlung auslösen, detailliert dargestellt.

Zentral für den Rahmen ist eine klare Schwelle, ab wann ein Nicht-Wertpapier-Krypto-Asset als Wertpapier reguliert wird. Die SEC erklärte:

„Ein Nicht-Wertpapier-Krypto-Asset wird Gegenstand eines Investmentvertrags, wenn ein Emittent es anbietet, indem er eine Investition von Geld in ein gemeinsames Unternehmen mit Darstellungen oder Versprechen zur Übernahme wesentlicher Managementanstrengungen induziert, aus denen ein Käufer vernünftigerweise Gewinne erwarten würde.“

Ein Investmentvertrag bezeichnet in diesem Zusammenhang eine Vereinbarung, bei der Personen Werte in ein gemeinsames Vorhaben investieren, mit der Erwartung, dass die Renditen hauptsächlich aus den Bemühungen anderer stammen. Dies ist ein Kernkriterium zur Bestimmung, ob eine Transaktion unter das Wertpapierrecht fällt.

Dieses Konzept bestimmt, ob etwas rechtlich als Wertpapier behandelt wird. Bundeswertpapiergesetze gelten nicht nur für traditionelle Instrumente wie Aktien, sondern auch für Vereinbarungen, die unter dieser Definition als Investitionen fungieren. Ein Krypto-Asset kann in den regulatorischen Anwendungsbereich fallen, wenn es so vermarktet wird, dass es auf die Managementbemühungen eines Emittenten zur Gewinngenerierung vertraut. Die CFTC stellte fest, dass sie das Commodity Exchange Act im Einklang mit dieser Interpretation anwenden wird, insbesondere für Nicht-Wertpapier-Krypto-Assets, die als Rohstoffe qualifizieren könnten.

Neue Taxonomie definiert Kategorien digitaler Vermögenswerte und Aufsicht

Der Rahmen führt auch eine strukturierte Taxonomie für den Markt ein. Es heißt: „Für die Zwecke dieser Mitteilung klassifizieren wir Krypto-Assets in fünf Kategorien basierend auf ihren Eigenschaften, Verwendungen und Funktionen: (i) digitale Rohstoffe; (ii) digitale Sammlerstücke; (iii) digitale Werkzeuge; (iv) Stablecoins; und (v) digitale Wertpapiere.“ Diese Kategorien spiegeln wider, wie Vermögenswerte Wert ableiten, sei es durch Netzwerknutzung, kulturelle Nachfrage, funktionale Rollen, Preisstabilität oder finanzielle Rechte.

Die Klassifizierung allein bestimmt nicht die regulatorische Behandlung. Digitale Rohstoffe, Sammlerstücke und Werkzeuge fallen in der Regel außerhalb der Wertpapiergesetze, da sie keine Gewinn­erwartungen im Zusammenhang mit Managementbemühungen beinhalten. Stablecoins können je nach Struktur qualifizieren oder nicht, während digitale Wertpapiere innerhalb des regulatorischen Rahmens fallen. Entscheidend ist, ob ein Emittent durch Versprechen eine Investmentvereinbarung schafft, die die Erwartungen der Investoren prägt.

Der Ansatz der SEC erlaubt es, den regulatorischen Status eines Krypto-Assets im Laufe der Zeit zu ändern. Wenn die Erwartungen an Gewinne durch Verpflichtungen des Emittenten getrieben werden, kann das Asset mit einer Wertpapiertransaktion verbunden sein. Wenn diese Verpflichtungen erfüllt werden oder nicht mehr relevant sind, kann diese Verbindung aufgelöst werden. Dieser Rahmen, in Zusammenarbeit mit der CFTC, konzentriert sich auf wirtschaftliche Realität und das Vertrauen der Investoren, nicht auf die technische Form des Assets.

FAQ 🧭

  • Wann wird ein Krypto-Asset nach SEC-Regeln zu einem Wertpapier?

Wenn die Erwartungen der Investoren von den managementbezogenen Bemühungen des Emittenten im Zusammenhang mit Gewinnen abhängen.

  • Wie klassifiziert die SEC verschiedene Arten von Krypto-Assets?

Sie verwendet fünf Kategorien: Rohstoffe, Sammlerstücke, Werkzeuge, Stablecoins und Wertpapiere.

  • Kann sich der regulatorische Status eines Krypto-Assets im Laufe der Zeit ändern?

Ja, er kann sich basierend auf den sich entwickelnden Verpflichtungen des Emittenten und den Erwartungen der Investoren verschieben.

  • Welche Rolle spielt die CFTC in diesem Rahmen?

Sie wendet eine konsistente Behandlung für Krypto-Assets an, die als Rohstoffe qualifizieren.

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