Gate News Nachrichten, 23. März: Bitcoin-Bullen sollten die aktuellen Momentum-Signale im Auge behalten. Seit dem Allzeithoch im Oktober letzten Jahres hat der Moving Average Convergence Divergence (MACD) mehrfach präzise Verkaufssignale angezeigt, und jetzt löst dieser Indikator erneut eine rote Warnung aus.
Der MACD berechnet die Momentum-Änderung anhand der 12- und 26-Perioden exponentiellen gleitenden Durchschnitte und wird durch die 9-Perioden Signallinie sowie das Histogramm zur Anzeige der Stärke ergänzt. Wenn das Histogramm negativ wird, deutet dies auf eine abnehmende Marktenergie hin, und die jüngsten Bewegungen zeigen, dass die Dynamik von Bitcoin wieder schwächer wird.
Historische Daten zeigen, dass Bitcoin-Preise nach einem Durchbruch unter die Null-Linie des MACD oft stark korrigieren. Am 3. November letzten Jahres fiel das MACD-Histogramm unter die Null-Linie, woraufhin der Bitcoin-Preis von etwa 106.000 USD schnell auf 80.000 USD am 21. November fiel; am 20. Januar dieses Jahres, als das MACD erneut bärisch wurde, sank der Preis von 90.000 USD auf fast 60.000 USD am 6. Februar, mit nur begrenzter Erholung auf etwa 75.000 USD.
Insgesamt zeigt die wiederholte Präzision der MACD-Signale, dass Verkäufer weiterhin das Marktgeschehen dominieren, und kurzfristige Erholungen der Bullen sind oft nur von kurzer Dauer. Angesichts der angespannten geopolitischen Lage, insbesondere durch die Konflikte im Iran, könnte der Bitcoin-Preis weiter schwanken. Händler sollten die technischen Indikatoren genau beobachten, Risikomanagement betreiben und vorsichtig bei potenziellen Verkaufsdruck-Triggern sein.
Kurzfristig können Investoren durch die Überwachung der MACD-Dynamik und wichtiger Unterstützungsniveaus beurteilen, ob Bitcoin die Seitwärtsbewegung fortsetzt oder eine tiefgreifende Korrektur erlebt. Vorsicht ist geboten.