ARK Invest Whitepaper: 35% der BTC sind anfällig für Quantenangriffe, aber Quantencomputing stellt Bitcoin kurzfristig keine Bedrohung dar

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女股神 Cathie Woods Vermögensverwaltung ARK Invest und das Bitcoin-native Finanzdienstleistungsunternehmen Unchained haben gemeinsam das neueste Whitepaper „Bitcoin und Quantencomputing“ veröffentlicht, in dem festgestellt wird, dass die aktuelle Quantencomputer-Technologie weit davon entfernt ist, die Kryptografiesicherheit von Bitcoin zu bedrohen. Der Bericht zerstreut die Panik vor einem plötzlichen „Q-Day (Quantendämmerung)“ und betont, dass die Bedrohung durch Quanten-Technologie sich in fünf Phasen allmählich manifestieren wird und das Bitcoin-Netzwerk ausreichend Zeit und technische Lösungen besitzt, um gegen eine Quanten-Upgrade zu verteidigen.
(Vorwort: Quantencomputing wird die Kryptowährungen nicht töten, sondern sie nur stärker machen)
(Hintergrund: a16z-Artikel: Welche Risiken bringt das Quantencomputing für Kryptowährungen?)

Inhaltsverzeichnis

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  • Das Missverständnis um den „Q-Day“ aufklären, die Krise wird sich in 5 Phasen zeigen
  • 35 % des Angebots sind potenziell gefährdet
  • Das Internet wird zuerst betroffen sein, Bitcoin hat ausreichend Zeit zur Reaktion
  • Ist Satoshi Nakamotos Bitcoin gefährdet? Schutzlösungen existieren bereits

Mit dem fortschreitenden Fortschritt in der Quantencomputing-Technologie ist die Frage „Wann wird der Quantencomputer Bitcoin knacken?“ zu einem unheilvollen Schatten im Bewusstsein der digitalen Vermögensinvestoren geworden. Daher haben die von Cathie Wood angeführte Ark Invest und das Bitcoin-native Finanzdienstleistungsunternehmen Unchained kürzlich ein bedeutendes Whitepaper mit dem Titel „Bitcoin und Quantencomputing“ veröffentlicht.

Dieses Whitepaper wurde von Dhruv Bansal, Mitbegründer von Unchained, dem Forschungsleiter Tom Honzik und dem stellvertretenden Portfolio-Manager für digitale Vermögenswerte bei ARK Invest, David Puell, verfasst. Es analysiert aus einer rigorosen technischen Perspektive die tatsächlichen Auswirkungen des Quantensprungs auf das Bitcoin-Netzwerk.

Das Missverständnis um den „Q-Day“ aufklären, die Krise wird sich in 5 Phasen zeigen

Auf dem Markt besteht seit langem die Annahme eines apokalyptischen Szenarios namens „Q-Day“, das befürchtet, eines Tages werde ein Super-Quantencomputer plötzlich erscheinen und die elliptische Kurven-Kryptografie (ECC), auf der Bitcoin basiert, sofort brechen, was zu einem Zusammenbruch des Kryptomarktes führen würde.

Das Whitepaper widerlegt diese dramatische Annahme jedoch entschieden. Das Forschungsteam stellt fest, dass die heutigen Quantencomputer in Bezug auf Rechenleistung und Stabilität weit davon entfernt sind, die Sicherheit von Bitcoin zu kompromittieren. ARK Invest teilt die Risiken des Quantencomputings in fünf Phasen ein und betont, dass selbst wenn zukünftige Quantencomputer dieses Niveau erreichen, die Risiken „schrittweise“ auftreten werden und für Angreifer extrem hohe Kosten verursachen.

35 % des Angebots sind potenziell gefährdet

Laut Whitepaper befinden sich derzeit etwa 13 Millionen Bitcoin (65,4 % des Gesamtangebots) in Adressen, die anfällig für Quantenangriffe sind, also „nicht-sicher“ sind.

Allerdings sind etwa 1,7 Millionen Bitcoin (8,6 %) in frühen P2PK-Adressen gespeichert, die meist als verloren gelten, darunter auch die Wallets von Satoshi Nakamoto. Zudem befinden sich rund 5,2 Millionen Bitcoin (26,4 %) in wiederverwendbaren Adressen oder P2TR-Adressen, die einem hohen Risiko ausgesetzt sind. Zusammengefasst sind also etwa 35 % des Bitcoin-Angebots potenziell durch Quantenangriffe gefährdet.

Das Internet wird zuerst betroffen sein, Bitcoin hat ausreichend Zeit zur Reaktion

Das Whitepaper stellt eine wichtige makroökonomische Überlegung an: Wenn das Quantencomputing tatsächlich eine bedeutende Durchbruch bei der Entschlüsselung gängiger Kryptografie erzielt, wären die ersten Opfer nicht Bitcoin, sondern die globale Internet-Infrastruktur, einschließlich Bankensysteme, Regierungsgeheimnisse und militärische Kommunikationsnetze.

Diese weltweite Sicherheitskrise würde unweigerlich zu einer gemeinsamen Reaktion von Regierungen, Tech-Giganten und der Wissenschaft führen, mit enormen Ressourcen. In diesem Szenario hätte die Bitcoin-Community eine äußerst lange Vorwarnzeit, um mit den globalen Sicherheits-Updates Schritt zu halten und das Netzwerk schrittweise auf sicherere Verschlüsselungsmechanismen umzustellen.

Ist Satoshi Nakamotos Bitcoin gefährdet? Schutzlösungen existieren bereits

In Bezug auf die häufigste Sorge der Investoren, die Sicherheit ihrer Assets, gibt das Whitepaper eine beruhigende Botschaft: „Gute Nachrichten, wir wissen bereits, wie man gegen Quantenangriffe schützt.“

Es wird darauf hingewiesen, dass die meisten im Umlauf befindlichen Bitcoins in modernen Adressformaten gespeichert sind, die eine höhere Resistenz gegen Quantenangriffe aufweisen. Nur eine kleine Anzahl von Adressen, die das frühzeitige öffentliche Schlüssel-Format verwenden (einschließlich angeblich Satoshis ursprünglicher, ruhender Wallets), ist potenziell anfällig. Das Whitepaper betont jedoch, dass diese anfälligen Adressen erst dann wirklich gefährdet sind, wenn die sogenannte „Phase 3“ erreicht ist – also wenn ein Quantencomputer existiert, der in der Lage ist, 256-Bit-ECC-Schlüssel zu knacken (CRQC).

Kurz gesagt: Quantencomputing stellt zwar eine langfristige Herausforderung für Bitcoin in den kommenden Jahrzehnten dar, aber es ist kein „sofort drohendes Todesurteil“. Zu diesem Zeitpunkt kann die Bitcoin-Community durch Hard Forks und Netzwerk-Upgrades auf quantensichere Algorithmen umstellen und die Nutzer auffordern, ihre Vermögenswerte auf neue, sichere Adressen zu transferieren.

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