
Ein Triangle Scam ist eine Betrugsmasche, bei der Geld zwischen drei Parteien fließt. Der Betrüger inszeniert eine scheinbar legitime Transaktion, sorgt jedoch dafür, dass der Verkäufer die Zahlung von einer unbeteiligten dritten Person erhält. Gibt der Verkäufer den Vermögenswert frei, kann die dritte Partei die Transaktion bei den Behörden melden oder eine Kontosperrung auslösen, was zu finanziellen Verlusten und Streitigkeiten führt.
Im Web3-Bereich treten Triangle Scams besonders häufig im OTC-Handel auf. OTC bedeutet, dass Transaktionen per Banküberweisung oder Drittanbieter-Zahlung und nicht über das Orderbuch einer Börse abgewickelt werden, meist für Krypto-Assets. Der Betrüger trennt die „Bankfinanzierungsquelle“ von der „On-Chain-Asset-Freigabe“, sodass die Transaktion legitim erscheint, während der eigentliche Hintergrund verschleiert wird.
Ein einfaches Beispiel: Verkäufer Xiao Li bietet Krypto auf einer Plattform an. Betrüger A gibt eine Bestellung auf, nutzt aber die Bankkarte eines ahnungslosen Dritten B, um Xiao Li zu bezahlen. Da das Geld eingeht, gibt Xiao Li Krypto an A frei. Später bemerkt B die unautorisierte Nutzung, meldet dies den Behörden oder beantragt eine Sperrung – Xiao Lis Bankkonto und Guthaben sind betroffen, während die Krypto unwiederbringlich verloren ist.
Triangle Scams nutzen meist „Drittanbieter-Zahlungen“, bei denen die Zahlung nicht vom Käufer, sondern von einem gestohlenen oder manipulierten Konto einer anderen Person stammt.
Schritt 1: Der Betrüger erstellt eine OTC-Order auf der Plattform, einigt sich mit dem Verkäufer über Betrag und Zahlungsmethode und drängt: „Geld gesendet – bitte Krypto schnell freigeben.“
Schritt 2: Der Betrüger überweist dem Verkäufer Geld mit der Bankkarte oder dem Zahlungskonto eines Dritten. Im Verwendungszweck steht oft „Beratungsgebühr“, „Privatkredit“ oder ähnliches, um die Verbindung zum Kryptohandel zu verschleiern.
Schritt 3: Nach Zahlungseingang gibt der Verkäufer die Krypto frei, und der Betrüger transferiert diese sofort weiter. Die dritte Partei bemerkt verdächtige Aktivitäten, meldet dies oder Bank-Risikosysteme greifen ein – das kann zu Ermittlungen oder Kontosperrungen beim Verkäufer führen.
Schritt 4: Da On-Chain-Transaktionen irreversibel sind, erhalten Verkäufer freigegebene Krypto selten zurück. Die ungewöhnliche Herkunft der Gelder erhöht die regulatorische Prüfung und Compliance-Belastung für das Bankkonto des Verkäufers.
Triangle Scams sind im Web3, besonders im OTC-Handel, weit verbreitet, weil On-Chain- und Off-Chain-Transaktionen unterschiedliche Eigenschaften haben. On-Chain-Transfers sind schnell und irreversibel, Banküberweisungen hingegen nachvollziehbar und unterliegen Compliance-Prüfungen.
In P2P-Umgebungen gibt der direkte Kontakt zwischen Käufer und Verkäufer Betrügern die Möglichkeit, Off-Platform-Kommunikation zu nutzen oder Regeln zu umgehen (z.B. Annahme von Zahlungen mit abweichendem Namen). Faktoren wie plattformübergreifende Nachrichten, Dringlichkeit und unklare Verwendungszwecke erschweren die Erkennung zusätzlich.
Aktuelle polizeiliche Anti-Betrugs-Berichte weltweit betonen, dass „Drittanbieter-Zahlungen“ zu Kontosperrungen und Ermittlungen führen (öffentliche Fälle aus 2024–2025), und unterstreichen die Risiken an der Schnittstelle von Fiat- und Krypto-Assets.
Typische Taktiken setzen auf „Schnelligkeit, Bequemlichkeit, Verschleierung der Herkunft“ und zielen darauf ab, Verkäufer unter Zeitdruck zur Krypto-Freigabe zu bewegen.
Beispiele: „Mein Kollege hat für mich bezahlt, bitte nur den Eingang bestätigen“, „Die Buchhaltung hat überwiesen – Verwendungszweck konnte nicht geändert werden“, „Eilauftrag – überwiesen, bitte sofort freigeben“, „Bitte nicht anrufen – Buchhaltung ist offline“, „Bankrisikokontrollen sind streng – bitte als Beratungsgebühr deklarieren.“
Weitere Aussagen: „Bester Preis, aber nur bestimmte Banken“, „Über Limit – Zahlung erfolgt in mehreren Teilbeträgen.“ So werden die Geldquellen durch mehrere Konten oder Transaktionen verschleiert. Betrüger drängen häufig auf Off-Platform-Chats, um Plattform-Sicherheitsmechanismen zu umgehen und weniger Spuren zu hinterlassen.
Die Hauptgefahren sind finanzielle Verluste und Compliance-Risiken. Verkäufer, die ungewöhnliche Zahlungen erhalten, könnten Krypto freigeben und anschließend eine Kontosperrung oder Ermittlungen erleben. Aus Compliance-Sicht können Konten als Teil krimineller Geldströme markiert werden, was erhebliche Nachweis- und Erklärungskosten verursacht.
Weitere Risiken sind Vertrauensverlust und unterbrochener Handel. Längerfristige Einschränkungen von Bank- oder Zahlungskonten beeinträchtigen Alltag und Geschäft. Plattformen können Sanktionen oder Schiedsverfahren verhängen, wenn Regeln (wie die Annahme von Zahlungen mit abweichendem Namen) verletzt werden.
Ermittlungen von Banken oder Polizei dauern meist länger – Sperrungen können Wochen oder Monate bestehen bleiben. Einmal On-Chain versendete Assets sind ohne Plattform- oder Rechtsbeistand kaum zurückzuerhalten.
Achten Sie auf Hinweise in drei Bereichen: Zahleridentität, Verwendungszweck und Kommunikationskanal.
Erstens: Ist der Name des Zahlers identisch? Der KYC-verifizierte Name des Käufers auf der Plattform muss mit dem eingehenden Konto übereinstimmen. Jede „Kollege, Freund, Firmensendung“ ist ein Hochrisiko-Anzeichen.
Zweitens: Passt der Verwendungszweck zur Transaktion? Angaben wie „Beratungsgebühr“ oder „Kredit“, die nicht dem eigentlichen Handel entsprechen, sind gängige Tarnungen.
Drittens: Erfolgt die Kommunikation außerhalb der Plattform? Bitten um private Chats, Diskussionen abseits der Order oder die Ablehnung von Plattform-Nachrichtenprotokollen erschweren die spätere Streitbeilegung.
Viertens: Unbegründete Dringlichkeit. Anhaltender Druck, Drohungen mit negativen Bewertungen oder Versprechen von Trinkgeldern sollen die Freigabe vor vollständiger Prüfung erzwingen.
Prävention basiert auf „Namensgleichheit, nachvollziehbare Dokumentation, Detailprüfung, langsame Freigabe“. Im OTC-Kontext bei Gate senkt die Einhaltung der Plattformregeln das Risiko erheblich.
Schritt 1: Nur Zahlungen akzeptieren, bei denen der Absendername mit dem bei Gate verifizierten Namen übereinstimmt – niemals Drittanbieter-Zahlungen annehmen.
Schritt 2: Prüfen, ob der Verwendungszweck der Transaktion entspricht. Käufer müssen die Bestellnummer der Plattform oder das vereinbarte Format im Verwendungszweck angeben; vage oder abweichende Inhalte ablehnen.
Schritt 3: Kommunikation und Nachweise auf der Plattform speichern. Order-Chats, Zahlungsbelege und Empfangsbestätigungen für die Streitbeilegung sichern.
Schritt 4: Krypto erst nach sorgfältiger Prüfung langsam freigeben. Absendername, die letzten vier Ziffern der Kartennummer, Betrag und Verwendungszweck bei Geldeingang erneut bestätigen; bei Unregelmäßigkeiten Plattform-Support kontaktieren – nicht unter Druck freigeben.
Schritt 5: Risikoschwellen und Whitelists nutzen. Bei fortlaufenden Handelsbeziehungen feste Zahlungskanäle verwenden; kurzfristige Kontoänderungen oder Preisverhandlungen außerhalb der Plattform vermeiden.
Die wichtigsten Schritte sind „Beweise sichern, Plattform informieren, Bank kontaktieren, Anzeige erstatten“.
Schritt 1: Sofort Order-Chatverläufe, Zahlungsbelege, Empfangsbestätigungen und KYC-Seiten der Gegenpartei sichern und sichern, um vollständige Nachweise zu haben.
Schritt 2: Umgehend Gate-Kundenservice oder das Beschwerdeportal kontaktieren, „Verdacht auf Triangle Scam/Drittanbieter-Zahlung“ schildern, Unterstützung und Schlichtung anfordern – weitere Freigaben oder Orders stoppen.
Schritt 3: Die Bank mit Hintergrund und Plattform-Orderdaten informieren; bei Compliance-Prüfungen kooperieren, um die Dauer einer Sperrung zu minimieren.
Schritt 4: Falls nötig, Anzeige bei der örtlichen Polizei erstatten und sich als Geschädigter ausweisen, vollständige Unterlagen vorlegen. Kommunikationsnachweise und Zeitabläufe dokumentieren, um Missverständnisse zu vermeiden.
Es handelt sich um völlig unterschiedliche Konzepte. Ein Triangle Scam ist betrügerisch – der Gewinn erfolgt durch Drittmittelströme und Informationsasymmetrien; Triangular Arbitrage ist eine legitime Handelsstrategie, bei der Preisunterschiede zwischen drei Märkten für risikofreies oder risikoarmes Hedging/Arbitrage genutzt werden.
Triangle Scams bergen Bank- und Rechtsrisiken; Triangular Arbitrage findet auf Börsen statt, folgt den Plattformregeln und missbraucht keine fremden Gelder. Verwechseln Sie niemals betrügerische Strategien, die zu Kontosperrungen führen, mit regulären Handelsstrategien.
Die wichtigsten Regeln sind: Nur Zahlungen mit übereinstimmendem Namen akzeptieren, alle Angaben abgleichen, Nachweise auf der Plattform speichern. Im OTC-Handel immer Absendername, Betrag und Verwendungszweck prüfen; bei Drittanbieter-Zahlungen oder Off-Platform-Dringlichkeit gilt: lieber langsam freigeben als riskante Abkürzungen. Die Einhaltung der Regeln und Supportkanäle von Plattformen wie Gate ist entscheidend für sichere Transaktionen – konsequente Anwendung senkt Ihr Triangle-Scam-Risiko erheblich.
Achten Sie auf diese drei Merkmale: Sie werden über soziale oder Community-Chats (DMs) kontaktiert, es wird Zugang zu günstigen Kryptoquellen behauptet und dann eine Vorauszahlung oder persönliche Daten als „Vertrauensbeweis“ verlangt. Seriöse Händler arbeiten so nicht – je dringender jemand Geld oder Informationen verlangt, desto vorsichtiger sollten Sie sein. Handeln Sie immer direkt auf regulierten Plattformen wie Gate und vermeiden Sie OTC-Deals mit Unbekannten.
Typisch sind drei Methoden: 1) Sie sammeln Ihre Kontodaten und Handelshistorie, wenn Sie öffentlich in Discord, Telegram oder anderen Web3-Communities sprechen; 2) Sie nutzen Phishing-Links oder gefälschte Airdrops, um Wallet-Adressen oder persönliche Daten zu stehlen; 3) Sie wenden Social Engineering an (z.B. geben sich als offizieller Support aus), um Sie zur Herausgabe von Informationen zu bewegen. Schützen Sie Ihre Privatsphäre – geben Sie niemals Guthaben oder Wallet-Adressen in öffentlichen Foren preis.
Eine Rückerstattung ist äußerst schwierig. Sobald Gelder über die Blockchain auf das Wallet eines Betrügers übertragen wurden, sind Transaktionen in der Regel irreversibel. Sie können versuchen: 1) Betrügerkonten und Transaktionen zu dokumentieren und Gate oder Ihrer Börse zu melden; 2) Anzeige bei der örtlichen Polizei mit allen Belegen zu erstatten; 3) Meldung an Behörden wie das FBI oder internationale Cybercrime-Einheiten. Prävention ist der beste Schutz – setzen Sie auf Risikobewusstsein und umsichtiges Fondsmanagement.
Die Begriffe sind leicht zu verwechseln, aber grundlegend verschieden. Triangular Arbitrage ist eine legale Strategie, bei der Preisunterschiede eines Assets auf verschiedenen Märkten (wie BTC/USDT, BTC/ETH, ETH/USDT) ausgenutzt werden – völlig legal. Ein Triangle Scam ist ein betrügerisches Schema mit falschen Versprechen und Zweckentfremdung von Geldern. Der entscheidende Unterschied: Arbitrage basiert auf eigenen Handlungen, beim Scam werden Sie von anderen getäuscht.
Achten Sie auf folgende Warnzeichen: häufige unerwünschte DMs statt Diskussionen in der Gruppe; Behauptungen über offiziellen Status oder Insider-Kontakte; Versprechen hoher Renditen oder günstiger Deals; Forderung nach Vorauszahlung vor Herausgabe von Guides; neue Accounts ohne Handelshistorie; Sprache mit Dringlichkeit oder limitierten Angeboten. Zeigt jemand drei oder mehr dieser Merkmale, blockieren Sie ihn sofort. Handeln Sie stets über lizenzierte Börsen wie Gate, um OTC-Risiken zu vermeiden.


