Pseudonymisiert

Anonymität und Pseudonymität stehen für Identitätskonzepte im Online- und Blockchain-Umfeld, bei denen Nutzer nicht unter ihrem realen Namen auftreten. Während Anonymität keinerlei Bezug zu persönlichen Informationen zulässt, ermöglicht Pseudonymität die Teilnahme unter einem festen Pseudonym oder einer Wallet-Adresse. Beide Ansätze sind zentral für den Schutz der Transaktionsprivatsphäre, die regulatorische Compliance und das Reputationsmanagement. Im Web3 finden sich Anonymität und Pseudonymität insbesondere bei Wallet-Adressen, der Erstellung von NFTs, Abstimmungen in DAOs und Konten bei Börsen. Viele Nutzer möchten ihre persönlichen Informationen schützen und gleichzeitig Vertrauen sowie Reputation aufbauen, weshalb pseudonyme Identitäten weit verbreitet sind. Bei der Interaktion mit Fiat-Onramps verlangen Plattformen jedoch häufig KYC-Prozesse zur Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, wodurch ein Gleichgewicht zwischen anonymen, pseudonymen und echten Identitäten erforderlich wird.
Zusammenfassung
1.
Bedeutung: Durchführung von Transaktionen unter einer falschen Identität oder einem Code, ohne den eigenen echten Namen oder persönliche Informationen preiszugeben.
2.
Herkunft & Kontext: Entstand aus der Designphilosophie von Bitcoin im Jahr 2009. Satoshi Nakamoto entwickelte Bitcoin, um Transaktionen ohne Nachverfolgbarkeit zu ermöglichen, wobei Wallet-Adressen anstelle von echten Identitäten zur Identifikation der Nutzer verwendet werden. Dieses Merkmal ist ein zentraler Unterschied zwischen Kryptowährungen und traditionellen Bankensystemen.
3.
Auswirkung: Gewährt Nutzern Privatsphäre und Autonomie, um frei zu handeln, ohne ihre Identität offenzulegen. Allerdings begünstigt es auch illegale Aktivitäten, weshalb Aufsichtsbehörden Kryptowährungen verstärkt unter die Lupe nehmen. Viele Börsen verlangen mittlerweile eine KYC- (Know Your Customer) Verifizierung, was dieses Merkmal abschwächt.
4.
Häufiges Missverständnis: Anfänger glauben irrtümlich, „pseudonym“ bedeute vollständig unsichtbar und nicht nachverfolgbar. Tatsächlich sind alle Blockchain-Transaktionen transparent und dauerhaft gespeichert; Strafverfolgungsbehörden können Wallet-Aktivitäten durch On-Chain-Analysen nachverfolgen, es erfordert nur Zeit und die richtigen Werkzeuge.
5.
Praxis-Tipp: Wenn dir Privatsphäre wichtig ist, nutze „Coin Mixer“ oder „Privacy Coins“ (wie Monero, Zcash) für besseren Schutz. Informiere dich jedoch über die rechtliche Lage in deinem Land, um regulatorische Verstöße zu vermeiden. Denk daran: Ein pseudonymes Wallet ist nicht automatisch sicher; ein sicherer Umgang mit dem Private Key hat oberste Priorität.
6.
Risikohinweis: Viele Länder verschärfen die Vorschriften für anonyme Transaktionen; Börsen sind verpflichtet, KYC/AML- (Anti-Money Laundering) Maßnahmen umzusetzen. Die Nutzung von Pseudonymität für illegale Aktivitäten (Geldwäsche, Steuerhinterziehung) kann strafrechtliche Konsequenzen haben. Auch legitime Nutzer sollten sich davor schützen, dass Hacker ihre echte Identität durch On-Chain-Analysen aufdecken.
Pseudonymisiert

Was versteht man unter Anonymität/Pseudonymität?

Anonymität bedeutet, dass Sie Ihre Identität nicht offenlegen; Pseudonymität bedeutet, dass Sie unter einem selbst gewählten Alias auftreten.

Bei Anonymität gibt es keinerlei identifizierbare Verbindung zu persönlichen Informationen. Pseudonymität hingegen verwendet einen beständigen Spitznamen oder eine Adresse, sodass andere „dieses Pseudonym“ wiedererkennen, ohne die Person dahinter zu kennen. Im Blockchain-Bereich dienen Wallet-Adressen praktisch als Pseudonyme: Sie sind Konten-IDs, die erkannt und nachverfolgt werden können, aber keine Klarnamen preisgeben. Beim Umgang mit Fiat-On/Off-Ramps oder zur Einhaltung regulatorischer Vorgaben setzen Plattformen häufig KYC-(Know Your Customer)-Verfahren ein, um Adressaktivitäten mit realen Identitäten zu verknüpfen. Dadurch entsteht ein dynamisches Gleichgewicht zwischen Anonymität, Pseudonymität und Klarnamennutzung.

Warum ist das Verständnis von Anonymität/Pseudonymität wichtig?

Ihre Privatsphäre, Sicherheit, Compliance und Ihr langfristiger Ruf stehen auf dem Spiel.

Viele Menschen möchten ihr Privatleben schützen und gleichzeitig in Communities Vertrauen aufbauen, handeln oder Inhalte erstellen. Pseudonyme können Glaubwürdigkeit aufbauen: Eine Adresse oder ein Spitzname, der regelmäßig Forschungsergebnisse veröffentlicht oder handelt, wird als seriöses Pseudonym anerkannt. Anonymität und Pseudonymität bergen jedoch auch Risiken: Wenn Ihre Aktivitäten mit illegalen Handlungen vermischt werden, könnten Sie durch On-Chain-Analysen auffallen oder Risikokontrollen bei Börsen auslösen. Das Verständnis der Unterschiede hilft Ihnen, in verschiedenen Situationen fundierte Entscheidungen zu treffen: wenn Klarnamenpflicht besteht, wenn Reputation durch pseudonyme Aktivitäten aufgebaut werden kann und welche Informationen privat bleiben sollten, um unerwünschte Verknüpfungen zu vermeiden.

Wie funktionieren Anonymität und Pseudonymität?

Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Daten verknüpft werden können und ob regulatorische Schnittstellen erforderlich sind.

Blockchain-Transaktionen sind öffentlich und transparent; Adressen dienen als Konten-IDs, wobei alle Zu- und Abflüsse sichtbar sind. Das ist die Grundlage der Pseudonymität: Andere können das Verhalten einer Adresse beobachten, ohne die Identität zu kennen. Wird dieselbe Adresse plattformübergreifend genutzt oder in sozialen Medien veröffentlicht, steigt das Risiko von Verknüpfungen.

On-Chain-Analysen ordnen und kennzeichnen Adressen und Transaktionen, etwa um festzustellen, ob eine Adresse zu einer Börse, einem Fonds oder Projekt gehört. Sobald eine Adresse mit einer realen Identität verknüpft wird (z. B. durch Einzahlung auf eine KYC-verifizierte Börse), lassen sich weitere Aktivitäten leichter zuordnen.

Zero-Knowledge-Proofs ermöglichen es, „das Erfüllen einer Bedingung“ nachzuweisen, ohne Details offenzulegen – zum Beispiel, dass Ihr Vermögen einen bestimmten Schwellenwert übersteigt, ohne das gesamte Guthaben preiszugeben. So können Sie an geschützten Aktivitäten teilnehmen, ohne Ihre Privatsphäre zu gefährden. Mixing-Services erschweren die Nachverfolgung, indem sie Geldflüsse vermischen und neu organisieren; allerdings stufen viele Länder die illegale Nutzung solcher Mixer als Hochrisiko ein – nutzen Sie diese Dienste daher vorsichtig und im Einklang mit den lokalen Gesetzen.

Wie zeigt sich Anonymität/Pseudonymität in der Krypto-Welt?

Sie begegnen ihr bei Adressidentität, Transaktionsbeteiligung, Inhaltserstellung und Governance.

Auf zentralisierten Börsen (CEXs): Beispielsweise erfordert die Kontoeröffnung oder die Nutzung von Fiat-On/Off-Ramps bei Gate in der Regel KYC zur Einhaltung gesetzlicher Vorgaben. Nach der Abhebung von Vermögenswerten auf Ihre eigene Wallet ist Ihre Adresse pseudonym. Wenn Sie dieselbe Adresse wiederholt für Ein- und Auszahlungen oder Projektbeteiligungen nutzen, können Börsen und Dritte leichter Verhaltensprofile erstellen.

Im DeFi- und DEX-Umfeld (dezentralisierte Börsen) fungiert Ihre Adresse als pseudonymes Konto. Andere sehen Ihre Handels- oder Staking-Aktivitäten, aber nicht Ihre Identität. Viele Airdrops nutzen „Adressaktivität“ als Kriterium – Ihre pseudonymen Aktivitäten bilden eine On-Chain-Historie.

Im NFT- und Kreativbereich veröffentlichen Schöpfer oft unter Pseudonymen Serien und bauen ihre Fangemeinde auf; Sekundärmarkt-Transaktionen sind öffentlich, sodass Kauf- und Verkaufsverhalten erkennbar werden.

In der DAO-Governance stimmen pseudonyme Adressen oder ENS-Domains ab und beteiligen sich an Diskussionen. Communities bewerten diese Pseudonyme anhand von Vorschlagshistorie und Beitragsqualität.

Aus Risiko- und Compliance-Perspektive: Wird eine pseudonyme Adresse mit bekannten Risiken oder Vorfällen in Verbindung gebracht, können Börsen oder Protokolle die Interaktion einschränken oder sie markieren – das ist ein häufiger Weg zur „Deanonymisierung“.

Wie können Sie die Risiken von Anonymität und Pseudonymität minimieren?

Ziel ist es, verknüpfbare Informationen im Rahmen der Compliance zu steuern.

  1. Setzen Sie klare Ziele: Bestimmen Sie, welche Aktivitäten Klarnamen-Compliance erfordern (z. B. Fiat-On/Off-Ramps, reguliertes Fundraising) und welche besser für den Aufbau einer Reputation unter Pseudonym geeignet sind (z. B. Forschung, Kreation, Community-Beiträge).
  2. Trennen Sie Ihre Identitäten: Halten Sie Börsenkonten (wie Gate-KYC-Konten) und selbstverwaltete Wallets strikt getrennt; trennen Sie Arbeitsadressen von experimentellen, um unnötige Verknüpfungen durch Cross-Transfers zu vermeiden.
  3. Vermeiden Sie Adresswiederverwendung: Nutzen Sie unterschiedliche Adressen für verschiedene Aktivitäten. Kennzeichnen Sie diese eindeutig und vermeiden Sie die Vermischung von Einzahlungsadressen, sozialen Profilen oder spekulativen Wallets.
  4. Verwalten Sie öffentliche Informationen: Teilen Sie Ihre Hauptadresse, ENS-Domain oder reale Hinweise in sozialen Netzwerken nur mit Bedacht. Um Erfolge zu präsentieren, bündeln Sie Beiträge unter einem pseudonymen Profil, ohne persönliche Daten preiszugeben.
  5. Kontrollieren Sie Metadaten-Leaks: Prüfen Sie Berechtigungen beim Verbinden mit DApps; nutzen Sie vertrauenswürdige Netzwerke, um eine Verknüpfung Ihrer IP-Adresse oder Geräte-ID mit Ihrer Hauptwallet zu vermeiden.
  6. Nutzen Sie verifizierbare, aber nicht offenlegende Nachweise: Wo möglich, greifen Sie auf Zero-Knowledge-Proof-Verfahren oder Asset-Verifizierungen zurück – so erfüllen Sie Anforderungen und schützen Ihre Privatsphäre.
  7. Beachten Sie Gesetze und Plattformregeln: Meiden Sie Tools oder Methoden, die von Regulierungsbehörden als Hochrisiko eingestuft werden; bei verdächtigen Geldern handeln Sie umgehend und sprechen Sie mit den Risikokontrollteams der Plattform.

Das Spannungsfeld zwischen Privatsphäre und Compliance ist im letzten Jahr deutlich stärker geworden.

Zentralisierte Börsen haben ihre KYC-Abdeckung weiter erhöht. Öffentliche Compliance-Berichte zeigen, dass die meisten führenden Plattformen eine KYC-Prüfung vor Auszahlungen verlangen – die Abdeckung liegt mittlerweile bei über 90 %, wodurch der Raum für „anonyme Fiat-Kanäle“ schrumpft.

Im Jahr 2024 zeigen Branchenanalysen, dass verdächtige illegale Transaktionsvolumina weiterhin weniger als 1 % des Gesamtvolumens ausmachen (die meisten Schätzungen liegen zwischen 0,3 % und 0,7 %). Regulatorische Maßnahmen und On-Chain-Analysen haben die Erkennungseffizienz verbessert. Gleichzeitig ist die Nutzung von Hochrisiko-Mixing-Tools im Vergleich zu den Höchstständen 2022 deutlich zurückgegangen; einige Dune-Dashboards zeigen monatlich einzigartige Adressen bei 30–50 % der Spitzenwerte.

In den letzten sechs Monaten ist die Aktivität auf Multi-Chain- und Layer-2-Netzwerken weiter gestiegen. Immer mehr Nutzer führen häufige Transaktionen auf günstigen Netzwerken aus – das schafft umfassendere „Verhaltensgraphen“ für pseudonyme Identitäten. Projekte und Analyse-Dienste fokussieren deshalb verstärkt auf „Adress-Score-Systeme“, die Aktivitätsniveau, Interaktionsqualität und Risikoevents einbeziehen.

In diesem Jahr gab es zudem mehr Pilotprojekte für Zero-Knowledge-Proofs zur schlanken Asset- und Identitätsverifizierung; einige Wallets und Protokolle ermöglichen inzwischen „Berechtigungsnachweise ohne Detailoffenlegung“ für Allowlists, Zugangsberechtigungen oder datenschutzfreundliche Governance.

Welche Missverständnisse gibt es häufig zu Anonymität/Pseudonymität?

Mehrere Irrtümer können Nutzer in die Irre führen – achten Sie auf folgende Fallen:

  1. „Ohne Klarname on-chain ist es anonym.“ In Wahrheit ist das Pseudonymität: Transaktionen und Verknüpfungen sind öffentlich; sobald Ihre Wallet mit einer realen Identität oder einem KYC-Konto verbunden ist, könnten Sie offengelegt werden.
  2. „Kein KYC bedeutet mehr Sicherheit.“ Viele Aktivitäten setzen Compliance voraus – ohne KYC können legitime Nutzungsmöglichkeiten entfallen. Wichtiger noch: Compliance schützt Ihr Vermögen und sichert den Fiat-Zugang.
  3. „Privacy Coins oder Mixer bedeuten absolute Anonymität.“ Diese Technologien erschweren die Rückverfolgung, bieten aber keine perfekte Sicherheit – zudem bestehen rechtliche und risikorelevante Bedenken.
  4. „Pseudonyme können kein Vertrauen aufbauen.“ Pseudonyme Identitäten können durch langfristige Beiträge, transparente Regeln und verifizierbare Nachweise Reputation erlangen – viele Communities funktionieren auf Basis pseudonymer Glaubwürdigkeit.
  • Pseudonym: Nutzer können unter einem Alias Transaktionen durchführen, ohne eine Verbindung zu ihrer realen Identität herzustellen.
  • Blockchain: Eine verteilte Ledger-Technologie, die sämtliche Transaktionsdaten unveränderlich aufzeichnet.
  • Wallet: Ein Werkzeug zur Speicherung und Verwaltung von Krypto-Vermögenswerten – die Kontrolle erfolgt über private Schlüssel.
  • Private Key: Ein einzigartiger kryptografischer Schlüssel, mit dem Nutzer Transaktionen signieren und den Besitz von Vermögenswerten nachweisen.
  • Transaktionsbestätigung: Der Prozess, bei dem das Blockchain-Netzwerk die Gültigkeit einer Transaktion prüft und sie ins Ledger einträgt.

FAQ

Was ist der Unterschied zwischen Anonymität und Pseudonymität im Krypto-Bereich?

Anonymität bedeutet, dass die an einer Transaktion beteiligten Parteien völlig verborgen bleiben – ihre Identität lässt sich nicht zurückverfolgen. Pseudonymität heißt, Transaktionen laufen unter einer virtuellen Identität, aber die Geldflüsse sind über die Blockchain nachvollziehbar. Kurz: Anonymität bedeutet, „niemand weiß, wer Sie sind“, Pseudonymität bedeutet, „man kennt Ihre Wallet, aber nicht, wer dahintersteht“. Diese Unterscheidung ist entscheidend für die Wahl geeigneter Datenschutz-Tools.

Warum gilt Bitcoin als „pseudonymisiert“?

Bitcoin-Adressen wirken wie zufällige Zeichenfolgen, doch alle Transaktionen werden dauerhaft on-chain gespeichert – Experten können Geldflüsse per Blockchain-Analyse nachverfolgen. Wird eine Wallet mit einer realen Identität (z. B. durch Abhebung auf eine Börse) verknüpft, ist die gesamte Historie nachvollziehbar. Bitcoin ist daher pseudonym – nicht anonym – und grundsätzlich rückverfolgbar.

Wie unterscheiden sich Privacy Coins wie Monero und Zcash von klassischen Kryptowährungen?

Privacy Coins setzen Technologien wie Ring Signatures und Zero-Knowledge-Proofs ein, um Absender-/Empfänger-Identitäten und Transaktionsbeträge direkt on-chain zu verschleiern. Im Gegensatz zu Bitcoin, das für Datenschutz auf Mixing-Services angewiesen ist, sind bei Privacy Coins alle Transaktionen standardmäßig vertraulich. Allerdings beschränken manche Börsen den Handel mit Privacy Coins – prüfen Sie immer die lokalen Vorschriften.

Wie kann ich meine Privatsphäre beim Handel auf Gate schützen?

Setzen Sie auf einen mehrschichtigen Ansatz: Streuen Sie Vermögenswerte auf mehrere Wallet-Adressen; ziehen Sie Privacy Coins oder Mixing-Services für Transfers in Betracht; vermeiden Sie es, persönliche Informationen öffentlich mit Ihrer Wallet-Adresse zu verknüpfen. Beachten Sie, dass für den Handel auf Gate KYC erforderlich ist – beim On-Chain-Handel ist Datenschutz besonders wichtig.

Warum nehmen Aufsichtsbehörden anonyme Transaktionen verstärkt ins Visier?

Vollständig anonyme Transaktionen sind schwer nachzuverfolgen und können Geldwäsche oder andere illegale Aktivitäten begünstigen. Daher verlangen internationale Regulierungsansätze von Börsen KYC-Prozesse und fördern Anti-Geldwäsche-(AML)-Maßnahmen on-chain. Das spiegelt den Ausgleich zwischen finanzieller Sicherheit und Privatsphäre wider – informiert zu bleiben, hilft beim verantwortungsvollen Umgang mit Krypto-Vermögenswerten.

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Definition einer verschlüsselten Nachricht
Verschlüsselte Informationen sind Daten, die durch Algorithmen und kryptografische Schlüssel so verarbeitet wurden, dass nur Personen mit dem passenden Schlüssel darauf zugreifen können – ähnlich wie ein Brief, der in einer verschlossenen Box liegt, die nur bestimmten Menschen zugänglich ist. In Blockchain-Ökosystemen finden verschlüsselte Informationen typischerweise Anwendung bei Transaktionsbenachrichtigungen, Wallet-Backups und der Kommunikation von Kontodaten. Sie werden häufig zusammen mit digitalen Signaturen, Hash-Funktionen und Zero-Knowledge Proofs genutzt, um Vertraulichkeit und Überprüfbarkeit sicherzustellen.
Unveränderlich
Die Unveränderlichkeit ist eine zentrale Eigenschaft der Blockchain-Technologie. Sie sorgt dafür, dass Daten nach ihrer Speicherung und ausreichenden Bestätigung weder verändert noch gelöscht werden können. Kryptografische Hashfunktionen, die miteinander verkettet sind, und Konsensmechanismen implementieren diese Eigenschaft. So garantiert die Unveränderlichkeit die Integrität und Nachprüfbarkeit der Transaktionshistorie und schafft ein vertrauensunabhängiges Fundament für dezentrale Systeme.
Smart Contracts
Ein Smart Contract ist ein auf einer Blockchain bereitgestelltes Programm, das Regeln automatisch entsprechend seinem Code ausführt und so Transparenz schafft sowie willkürliche Änderungen erschwert. Er ähnelt einem öffentlichen Automaten: Jeder kann die Bedingungen durch eine Transaktion auslösen, woraufhin das System Vermögenswerte verrechnet und das Ergebnis direkt auf der Blockchain festhält. Smart Contracts kommen häufig bei Token-Transfers, Kreditvergabe und der Ausgabe von NFTs zum Einsatz. Auf der Einzahlungsseite von Gate gibt es ein Feld für die Vertragsadresse, das die Identifikation und Interaktion erleichtert. Für die Durchführung von Aktionen mit einem Smart Contract fallen On-Chain-Gebühren an.
Adresse
Eine Adresse fungiert als Identifikationsnummer innerhalb einer Blockchain und ermöglicht das Senden und Empfangen von Vermögenswerten oder die Interaktion mit Smart Contracts. Sie wird üblicherweise aus einem öffentlichen Schlüssel abgeleitet und als Zeichenfolge dargestellt, wobei das Format je nach Blockchain unterschiedlich ist – beispielsweise beginnen Ethereum-Adressen mit 0x, während Bitcoin-Adressen meist im Base58- oder Bech32-Format codiert sind. Eine Adresse ist nicht mit dem privaten Schlüssel gleichzusetzen; der private Schlüssel übernimmt die Rolle eines Passworts und regelt die Kontrolle über die jeweiligen Vermögenswerte. Adressen können sowohl einzelnen Nutzerkonten als auch den eindeutigen Kennungen von Smart Contracts zugeordnet sein. Beim Ein- oder Auszahlen von Vermögenswerten auf Börsen wie Gate ist es unerlässlich, das korrekte Netzwerk auszuwählen, alle erforderlichen Memo-Felder auszufüllen und die Adresse sorgfältig zu überprüfen.
Dezentrale Anwendung
Eine dezentrale Anwendung (DApp) ist eine Anwendung, die auf einer Blockchain läuft und unabhängig von einem einzelnen Unternehmen oder zentralen Server funktioniert. Ihre Abläufe werden automatisch durch Smart Contracts gesteuert. Nutzerinnen und Nutzer interagieren direkt über ihre Wallets, sodass weder eine Kontoerstellung noch das Vertrauen in Vermittler erforderlich ist. Typische Einsatzbereiche sind dezentraler Handel, Kreditvergabe, stabile Vermögenswerte, NFTs, Gaming sowie Community-Governance. DApps finden sich vor allem auf Ethereum, verschiedenen Layer-2-Skalierungslösungen, Solana und anderen Blockchain-Netzwerken.

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